• 18.02.2002, 10:00:00
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  • OTS0035 OTW0035

Migration von Frauen und strukturelle Gewalt

Erstes gemeinsames Symposium von mehr als zehn heimischen Organisationen

Wien (OTS) - Frauen, die ihre Heimat aufgrund von Diskriminierung,
Armut, politischer Verfolgung und Gewalterfahrungen verlassen
mussten, werden in Österreich häufig erneut Opfer von körperlicher,
psychischer oder sexueller Gewalt. Mangelnder Rechtsschutz,
ökonomische Unselbstständigkeit und restriktive Aufenthaltsgesetze
drängen Frauen oft in Abhängigkeit und sind verantwortlich für
prekäre Lebensbedingungen.

Im Rahmen eines zweitägigen Symposiums, das heute, 18. Februar
2002 im Wiener Rathaus beginnt, zeigen Vertreterinnen von heimischen
Migrantinnenorganisationen und Opfer-schutzeinrichtungen die
verschiedenen Formen von Gewalt auf, denen Migrantinnen in Österreich
ausgesetzt sind. Zum ersten Mal haben sich mehr als zehn heimische
Einrichtungen zusammengeschlossen, um gemeinsam ihren Forderungen
nach gewalt-mindernden Bedingungen für Migrantinnen in Österreich
Nachdruck zu verleihen.

Die erarbeiteten Verbesserungsvorschläge sollen den zuständigen
MinisterInnen in Form einer Resolution übergeben werden. Bei einer
Podiumsdiskussion am Montag, 18. Februar 2002, 18.30 Uhr im Rathaus
in Wien, geht es dann um den geplanten Integrationsvertrag: Die
Ankündigungen der Bundesregierung haben bei vielen MigrantInnen Angst
und Unsicherheit ausgelöst. Vertreterinnen der österreichischen
Parlamentsparteien nehmen gemeinsam mit Migrantinnen zur Frage
gelungener Integration Stellung.

Rückfragehinweis:

Daniela Almer
Informationsstelle gegen Gewalt
Tel. 01/544 08 20, Fax 01/544 08 20-24
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB/NEB/OTS

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