Mitterlehner: "Generelle Schwarzarbeits-Verunglimpfungspflicht schädigt Standort Österreich"

Kritik an Forderungen der Gewerkschaft nach Schaffung einer "Super-Kontroll-Behörde" - Gemeinsames Arbeiten an Lösungen ist gefordert

Wien (PWK122) "Die Gewerkschaft solle sich gut überlegen, ob sie allen Ernstes dem Standort Österreich einen Bärendienst auferlegen möchte", kommentiert Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, die Forderungen der Gewerkschaft nach Konzentration der Kontrollkompetenzen bei Schwarzarbeit. "Was will die Gewerkschaft mit einer metternichschen Superbehörde erreichen, die sich ausschließlich auf Kontrolle reduziert", zweifelt Mitterlehner an der Effizienz der geforderten Kontrollmaßnahmen. Und weiters: "Hinter der damit verbundenen generellen Verunglimpfungspflicht steckt doch überhaupt keine Problemlösungsphantasie. Die Gewerkschaft soll sich gut überlegen, welche Rolle sie bisher bei Systemveränderungen gespielt hat und welche sie in Zukunft spielen möchte. Mit dieser Maßnahme schadet sie jedenfalls dem gesamten Wirtschaftsstandort Österreich." Der WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreter ruft die Sozialpartner-Kollegen auf, auch in Zukunft gemeinsam nach Lösungen bei Problemen zu suchen: "Nur durch gemeinsames Arbeiten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildungs-, Lohn- und Steuerpolitik können wir erfolgreich Schwarzarbeit reduzieren und Systemveränderungen erzielen." (AB)

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