Pilz: Psychotherapie-Kontingente für kostenfreie Behandlung muss durch Krankenkasse ausgeweitet werden

Wiener Grüne fordern zudem Zugang zu Gratisleistungen nach sozialen Kriterien.

Wien (Grüne) - Die späte Rückzahlung der Kosten für Psychotherapie ist Menschen in seelischer Not nicht zuzumuten", kommentiert die Grüne Gesundheitssprecherin, Dr. Sigrid Pilz die zögerliche Zahlungsmoral der WGKK, bei der Patienten lange auf Summen bis zu 3000 EURO warten müssen. Das Grundproblem ist nach Pilz jedoch viel schwerwiegender: "Einem Teil der Patienten wird die Therapie zur Gänze von der WGKK bezahlt, dieses Kontingent ist jedoch restlos ausgeschöpft und viel zu klein. Es ist dringend an der Zeit, die Psychotherapie auf Krankenschein möglichst allen psychisch Kranken zu ermöglichen und eine entsprechende vertragliche Regelung mit den Psychotherapeuten zu treffen."

Da eine Kontingentierung durch die Gebietskrankenkasse gegenwärtig offensichtlich nicht vermeidbar ist, muss wenigstens dafür gesorgt sein, dass dieses Geld zuerst für sozial Bedürftige zur Verfügung gestellt wird. "Sonst sind diese Menschen nämlich einer doppelten Benachteiligung ausgesetzt: Sie müssen nicht nur die hohen Preise für psychotherapeutische Behandlung am freien Markt bezahlen, sondern auch noch lange auf die Refundierung eines Teilbetrags dieser Kosten durch die Krankenkasse warten", schloss Pilz.

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