"Neuer Plan, dieselbe Abschöpfaktion"

LH Sausgruber erteilt neuerlichem Versuch der VGKK-Rücklagen-Auflösung eine klare Absage

Bregenz (VLK) - Ein neuer Angriff der Geschäftsführung des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger auf die
Rücklagen der Vorarlberger Gebietskrankenkasse wird von Landeshauptmann Herbert Sausgruber klar abgelehnt. Bereits
jetzt zahle die VGKK zwei Prozent der Beitragseinnahmen,
das sind mehr als sechs Millionen Euro jährlich als Solidaritätsbeitrag. ****

Die Pläne des Hauptverbands seien im Prinzip immer
dieselben, betont der Landeshauptmann: "Es kann nicht sein,
dass man jene Krankenkasse, die gut wirtschaftet, dafür
bestraft, indem man ihr die Rücklagen wegnimmt, um damit
dann jene zu 'belohnen', die Verluste machen".

Der neue Plan des Hauptverbands sieht vor, dass im Jahr
2002 20 Prozent der Rücklagen in Form eines Darlehens
abgeschöpft werden sollen. Zudem soll im kommenden Jahr der Solidaritätsbeitrag der VGKK de facto verdoppelt werden. Sausgruber: "Dieser Beitrag wurde bereits im Jahr 2001 von
1,4 auf zwei Prozent angehoben". Die Sanierung der
defizitären Sozialversicherungsträger dürfe nicht immer auf Kosten derjenigen gehen, die gut wirtschaften, meint
Sausgruber.
(tm,nvl)

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