Bahnstrecke Bregenz-Feldkirch seit 75 Jahren elektrifiziert

LH Sausgruber: Elektrifizierung im Jahr 1927 war Pioniertat

Bregenz (VLK) - Am 15. Februar 1927 wurde die
elektrifizierte Bahnstrecke Bregenz - Feldkirch offiziell
in Betrieb genommen. Landeshauptmann Herbert Sausgruber
würdigt aus diesem Anlass die großartigen Leistungen in
diesem Bereich: "Mit der Elektrifizierung wurde ein
maßgeblicher Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung
des Landes gelegt". Sausgruber mahnt aber gleichzeitig den
weiteren Ausbau der Schieneninfrastruktur in Vorarlberg
ein: "Es gibt keinen Grund, die Hände in den Schoß zu
legen". ****

Mit der Inbetriebnahme der elektrifizierten Bahnstrecke
zwischen Bregenz und Feldkirch wurde eine neue Epoche im öffentlichen Personen- und Güterverkehr eingeläutet. Dieser
hohe Standard wird leider auch heute nicht von allen
erreicht, führt der Landeshauptmann mit einem Hinweis auf
die Bahnstrecken Lindau-München und Lindau-Ulm an: Dort
müssen Züge noch immer mit Dieselloks gezogen werden.

Das Land hat den weiteren Ausbau der Bahn in Vorarlberg
seit jeher tatkräftig unterstützt. Sausgruber: "So wurden
für den zweigleisigen Ausbau der Strecke Bregenz -
Feldkirch (in den frühen 80er Jahren) sowie der Strecke
Feldkirch - Bludenz (1995 fertig gestellt) vom Land
insgesamt rund 36,3 Millionen Euro (500 Millionen
Schilling) zur Verfügung gestellt".

Auch das Landesbudget 2002 sieht bedeutende Impulse für
diesen Bereich vor. Sausgruber: "Für den Auf- und Ausbau
des öffentlichen Verkehrs sind rund 11,2 Millionen Euro
(155 Millionen Schilling) veranschlagt, um elf Prozent mehr
als im vergangenen Jahr." Die Budgetmittel werden
vorwiegend für Angebotsverbesserungen auf der Schiene, für Lärmschutzmaßnahmen und als Beiträge für den
Verkehrsverbund eingesetzt.

Bahn-Ausbau: Versprechen müssen eingehalten werden

Die Verantwortlichen im Infrastrukturministerium
erinnert der Landeshauptmann einmal mehr an ihre Zusagen.
"Der versprochene Schienen-Ausbau in Vorarlberg muss auch
in der zugesagten Zeit erfolgen", so Sausgruber. Damit
gemeint sind neben dem Ausbau des Bahnhofes Feldkirch vor
allem die Weiterführung des zweigleisigen Ausbaus der
Arlbergbahn, die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen
Lauterach und St. Margrethen sowie die im "Rheintalkonzept" enthaltenen Maßnahmen, wie beispielsweise die
Verbesserungen der Bahnhöfe Dornbirn und Rankweil.
(tm,nvl)

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