FP-Strache: Einbürgerungsoffensive der Grünen ist verspäteter Faschingsscherz!

Einbürgerungsoffensive in Wien findet bereits statt - von 1991-2001 wurden 101.887 Ausländer in Wien eingebürgert!

Wien, 14-02-2002 (fpd) - Als verspäteten Faschingsscherz bezeichnete heute der Freiheitliche KO-Stv. LAbg. GR Heinz-Christian Strache die neuerlich erhobene Forderung der Grünen, die Einbürgerungspraxis in Wien zu vereinfachen und eine Einbürgerungsoffensive zu starten. Strache verwies in diesem Zusammenhang auf die heutige Forderung der Wiener Stadträtin Vassilakou, die eine Kampagne mit dem Ziel einer Einbürgerungsoffensive forderte.

Unabhängig davon, daß die Einbürgerungen in der Bundeshauptstadt ohnehin andauernd ansteigen - in der Zeit von 1991 bis 2001 wurden alleine in Wien insgesamt 101.887 Zuwanderer eingebürgert - zeugt dieser neuerliche Vorstoß der Grünen von Weltfremdheit und Ignoranz der derzeitigen Probleme in Wiener Wohngebieten mit hoher Ausländerquote.

Integration, so Strache, ist nicht damit abgeschlossen, daß die Staatsbürgerschaft im Stile einer Jahrmarktveranstaltung als Werbemittel verschenkt wird, sondern kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Einbürgerungswilligen auch die Landesprache und die jeweiligen Sitten und Gebräuche kennen und sich der Lebensweise der "neuen und selbstgewählten Wunschheimat" anpassen.

Vassilakou, die bereits im Dezember die angeblich so klägliche Lage der in Wien lebenden Migranten kritisierte und vor allem die derzeit herrschenden Wohnverhältnisse beanstandende, wird doch nicht wirklich glauben, daß sich durch verstärkte Einbürgerungen an diesen Zuständen etwas ändern wird, so Strache.

Die Wohnverhältnisse werden unabhängig der von den Grünen geplanten Einbürgerungsoffensive gleich gut bzw. gleich schlecht bleiben - sehr wohl aber können durch geeignete Integrationsmaßnahmen und dem Willen der Betroffenen - sich der neuen Umgebung in Österreich anzupassen -verbesserte Lebenssituationen für Ausländer geschaffen werden.

Der Integrationsvertrag der österreichischen Bundesregierung ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Zum ersten Mal werden nämlich von einer österreichischen Bundesregierung integrationswillige von integrationsunwilligen Zuwanderern unterschieden, so Strache abschließend.(Schluß) jen

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