- 14.02.2002, 12:38:21
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FP-Strache: Einbürgerungsoffensive der Grünen ist verspäteter Faschingsscherz!=
Einbürgerungsoffensive in Wien findet bereits statt - von 1991-2001 wurden 101.887 Ausländer in Wien eingebürgert!
Wien, 14-02-2002 (fpd) - Als verspäteten Faschingsscherz bezeichnete
heute der Freiheitliche KO-Stv. LAbg. GR Heinz-Christian Strache die
neuerlich erhobene Forderung der Grünen, die Einbürgerungspraxis in
Wien zu vereinfachen und eine Einbürgerungsoffensive zu starten.
Strache verwies in diesem Zusammenhang auf die heutige Forderung der
Wiener Stadträtin Vassilakou, die eine Kampagne mit dem Ziel einer
Einbürgerungsoffensive forderte.
Unabhängig davon, daß die Einbürgerungen in der Bundeshauptstadt
ohnehin andauernd ansteigen - in der Zeit von 1991 bis 2001 wurden
alleine in Wien insgesamt 101.887 Zuwanderer eingebürgert - zeugt
dieser neuerliche Vorstoß der Grünen von Weltfremdheit und Ignoranz
der derzeitigen Probleme in Wiener Wohngebieten mit hoher
Ausländerquote.
Integration, so Strache, ist nicht damit abgeschlossen, daß die
Staatsbürgerschaft im Stile einer Jahrmarktveranstaltung als
Werbemittel verschenkt wird, sondern kann nur dann erfolgreich sein,
wenn die Einbürgerungswilligen auch die Landesprache und die
jeweiligen Sitten und Gebräuche kennen und sich der Lebensweise der
"neuen und selbstgewählten Wunschheimat" anpassen.
Vassilakou, die bereits im Dezember die angeblich so klägliche Lage
der in Wien lebenden Migranten kritisierte und vor allem die derzeit
herrschenden Wohnverhältnisse beanstandende, wird doch nicht wirklich
glauben, daß sich durch verstärkte Einbürgerungen an diesen Zuständen
etwas ändern wird, so Strache.
Die Wohnverhältnisse werden unabhängig der von den Grünen geplanten
Einbürgerungsoffensive gleich gut bzw. gleich schlecht bleiben - sehr
wohl aber können durch geeignete Integrationsmaßnahmen und dem Willen
der Betroffenen - sich der neuen Umgebung in Österreich anzupassen -
verbesserte Lebenssituationen für Ausländer geschaffen werden.
Der Integrationsvertrag der österreichischen Bundesregierung ist
dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Zum ersten Mal werden
nämlich von einer österreichischen Bundesregierung
integrationswillige von integrationsunwilligen Zuwanderern
unterschieden, so Strache abschließend.(Schluß) jen
Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen
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