• 14.02.2002, 11:38:32
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ARBÖ: Mautvignettenmoral gestiegen, dennoch 23 Prozent ohne unterwegs=

Nicht auf Strafe ankommen lassen

Wien (ARBÖ) - Die ARBÖ-Vignettenspäher haben bereits Ende Jänner
2002 einen Vignettencheck unternommen. Nachdem seit 1. Februar auf
Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen nur mehr die lila
Mautvignette für 2002 erlaubt ist, sind die ARBÖ-Vignettenspäher
heute neuerlich ausgeschwärmt.

So wurden 886 Fahrzeuge genau unter die Lupe genommen. Das
Ergebnis im Detail: 77 Prozent der "erspähten" Fahrzeuge hatten die
neue lila Mautvignette für 2002 aufgeklebt. 23 Prozent der Fahrzeuge
waren ohne gültige Mautvignette unterwegs. Von diesen
"Vignettensündern" hatten rund zwei Drittel noch die alte orange
Vignette für 2001 aufgeklebt, ein Drittel war sogar ohne Mautpickerl
unterwegs.

Vergleicht man das Ergebnis der heutigen Blitzerhebung mit der im
Jänner, so ist erkennbar, dass die Vignettenmoral gestiegen ist.
Dennoch sind laut ARBÖ-Vignettenspäher rund ein Viertel der Fahrzeuge
(23 Prozent) ohne einer gültigen Vignette unterwegs, was im Gegensatz
zur Mehrheit der Kraftfahrer als unfair bezeichnet werden muss.

Auf der Windschutzscheibe dürfen gleichzeitig nur maximal zwei
österreichische Vignetten aufgeklebt sein. Dennoch hatten laut
ARBÖ-Vignettenspäher von den 886 Fahrzeugen rund sieben Prozent drei
Vignetten auf den Windschutzscheiben kleben. Rekordverdächtig diesmal
waren gleich sieben Fahrzeuge mit vier Mautpickerln auf der
Windschutzscheibe.

Tipp der ARBÖ-Vignettenspäher: "Es kommt nicht auf die Vielzahl
der Vignetten an, sondern auf das gültige Vignettenpickerl und das
ist lila! Und man sollte es nicht auf eine Strafe ankommen lassen,
denn wer ohne gültige, geklebte Vignette das österreichische
Autobahnen- und Schnellstraßennetz benützt, muss als Pkw-Fahrer mit
einer Ersatzmaut von EUR 220,- (ATS 1.650,-) oder mit einer Anzeige
rechnen, deren Strafrahmen bis maximal EUR 2.180,- (ATS 30.000,-)
reicht."

Rückfragehinweis: ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: (01) 891 21 / 244
e-mail: presse@arboe.at
Internet: http://www.arboe.at

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