LHStv. Onodi: Bundespolitische Verbesserungen im Tierschutz zu begrüßen

Bundeseinheitliches Tierschutzgesetz ist weiter anzustreben

St. Pölten (OTS) - "Die von der Bundesregierung angedachten Verbesserungen im Tierschutz, so beispielsweise die Aufnahme des Tatbestandes der "Aussetzung trotz Lebensunfähigkeit in Freiheit", was vor allem auf die Verfolgung der immer wieder vorkommenden Fälle des Aussetzens von Hunden und Katzen auf Autobahnrastplätzen oder anderen Örtlichkeiten abzielt, ist eine positive Weiterentwicklung und daher zu begrüßen. Der nächste Schritt, nämlich die Umsetzung einheitlicher österreichischer Tierschutzbestimmungen bzw. ein einheitliches österreichisches Tierschutzgesetz, ist aber leider noch ausständig. Hier sollte mehr Mut Platz greifen und ein neuer Anlauf genommen werden", so Niederösterreichs Tierschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi.****

Die im Jahr 2001 in Kraft getretene Art. 15a.B-VG-Vereinbarung zur Verbesserung des Tierschutzes ersetzt nämlich keinesfalls ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz, welches weiterhin anzustreben ist. Der Knackpunkt eines Bundestierschutzgesetzes ist noch immer der anhaltende Widerstand vor allem aus dem landwirtschaftlichen Bereich. "Hier werden Befürchtungen betreffend unbotmäßig harter Bestimmungen gehegt, die meines Erachtens völlig unbegründet sind", so Onodi. Von besonderer Bedeutung sind nämlich Tierschutzbestimmungen "mit entsprechendem Tiefgang" und umfassenden Schutzbestimmungen. Wir dürfen den umfangreichen Bereich der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung nicht vergessen, zumal hier bereits von der Europäischen Union entsprechende Vorstöße gemacht wurden. "Tierschutz darf nicht bei der Haustüre enden, er muss auch in die Stallungen und Tierzuchtbetriebe umfassend Einzug halten", so Onodi.
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