- 14.02.2002, 11:10:01
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LHStv. Onodi: Bundespolitische Verbesserungen im Tierschutz zu begrüßen
Bundeseinheitliches Tierschutzgesetz ist weiter anzustreben
St. Pölten (OTS) - "Die von der Bundesregierung angedachten
Verbesserungen im Tierschutz, so beispielsweise die Aufnahme des
Tatbestandes der "Aussetzung trotz Lebensunfähigkeit in Freiheit",
was vor allem auf die Verfolgung der immer wieder vorkommenden Fälle
des Aussetzens von Hunden und Katzen auf Autobahnrastplätzen oder
anderen Örtlichkeiten abzielt, ist eine positive Weiterentwicklung
und daher zu begrüßen. Der nächste Schritt, nämlich die Umsetzung
einheitlicher österreichischer Tierschutzbestimmungen bzw. ein
einheitliches österreichisches Tierschutzgesetz, ist aber leider noch
ausständig. Hier sollte mehr Mut Platz greifen und ein neuer Anlauf
genommen werden", so Niederösterreichs Tierschutzreferentin LHStv.
Heidemaria Onodi.****
Die im Jahr 2001 in Kraft getretene Art. 15a.B-VG-Vereinbarung zur
Verbesserung des Tierschutzes ersetzt nämlich keinesfalls ein
bundeseinheitliches Tierschutzgesetz, welches weiterhin anzustreben
ist. Der Knackpunkt eines Bundestierschutzgesetzes ist noch immer der
anhaltende Widerstand vor allem aus dem landwirtschaftlichen Bereich.
"Hier werden Befürchtungen betreffend unbotmäßig harter Bestimmungen
gehegt, die meines Erachtens völlig unbegründet sind", so Onodi. Von
besonderer Bedeutung sind nämlich Tierschutzbestimmungen "mit
entsprechendem Tiefgang" und umfassenden Schutzbestimmungen. Wir
dürfen den umfangreichen Bereich der landwirtschaftlichen
Nutztierhaltung nicht vergessen, zumal hier bereits von der
Europäischen Union entsprechende Vorstöße gemacht wurden. "Tierschutz
darf nicht bei der Haustüre enden, er muss auch in die Stallungen und
Tierzuchtbetriebe umfassend Einzug halten", so Onodi.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/9005 DW 12794
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