Masterfoods Austria: Rückenwind trotz Konjunkturflaute

Neue Produkte und Exporterfolge bringen über 60 neue Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Einen deutlichen Kontrapunkt zu den wenig
erfreulichen Wirtschaftsmeldungen der letzten Monate setzt Masterfoods Austria: Die heimische Tochter der internationalen Mars-Gruppe konnte im abgelaufenen Jahr nicht nur ihren Umsatz um 6,7 Prozent auf 344,3 Mio. Euro (ca. 4,74 Mio. Schilling) steigern, sondern auch den Mitarbeiterstand um 61 auf 755 Personen erhöhen. Ermöglicht wurde dies durch den kürzlich fertig gestellten Ausbau der beiden Fabriken in Breitenbrunn und Bruck/Leitha, wo in den letzten Jahren insgesamt 44 Mio. Euro in Erweiterungen und neue Fertigungsanlagen für innovative Produkte investiert wurden. Mit Innovationen ist das Unternehmen auch auf dem Markt erfolgreich: Bei der Wahl der "Top-Innovationen 2001" durch das Handelsmagazin "Cash" errangen Masterfoods-Produkte durchwegs Spitzenplätze in ihren Kategorien.

Dr. Gottfried Gröbl, Generaldirektor von Masterfoods Austria und seit kurzem als Chief Operating Officer (COO) verantwortlich für alle Masterfoods-Märkte in Europa, sieht den entscheidenden Erfolgsfaktor in "der optimalen Balance zwischen Innovation und Kostenbewusstsein". Damit könne das Unternehmen entgegen dem Trend der letzten Jahre in der heimischen Lebensmittelindustrie nicht nur die eigene Produktion erhalten, sondern sogar zusätzliche Arbeitsplätze schaffen: "Wir entwickeln ständig neue Produkte und unsere Fabriken gehören zu den effizientesten im Konzern. Daher erhalten wir die erforderlichen Mittel, um weiterhin in neue Projekte zu investieren, mit denen wir wiederum neue Märkte erschließen. Im vergangenen Jahr konnten wir trotz der weltweit schwachen Konjunktur mit 46 Prozent Exportanteil einen neuen Rekordwert erzielen."

Die Süßwarenfabrik in Breitenbrunn erzeugt als einzige Waffelfabrik der Mars-Gruppe Waffelprodukte für den gesamten Weltmarkt. Über 90 Prozent der Produktion gehen in den Export. Zunehmend gefragt sind hochwertige, einzeln verpackte Pralinen. Nach der vor drei Jahren eingeführten Marke Amicelli konnte Breitenbrunn im Vorjahr mit dem ebenfalls selbst entwickelten, mit einer patentierten neuen Technologie hergestellten Bounty Calapuno einen weiteren Markterfolg landen.

Die Brucker Heimtiernahrungsfabrik kann kostenmäßig nicht nur mit den viel größeren Produktionsstätten in anderen westeuropäischen Ländern, sondern auch mit den neuen Fabriken in Osteuropa mithalten und wird daher ständig weiter ausgebaut: Zuletzt wurde mit einem Investitionsaufwand von 20 Mio. Euro eine Produktionslinie für Frischebeutel installiert, eine besonders praktische Verpackungsform und das am raschesten wachsende Segment im Heimtiernahrungsmarkt. Rund die Hälfte der Gesamtproduktion wird exportiert, zum Großteil in die Nachbarländer; Spezialprodukte gehen jedoch auch nach Übersee.

Neben den im Inland hergestellten Produkten werden in Österreich auch importierte Süßwaren, Nährmittel und Tiernahrungsprodukte vertrieben. Dass Masterfoods Produktinnovationen auch erfolgreich vermarkten kann, beweist eine kürzlich vom Handelsmagazin "Cash" durchgeführte Wahl der "Top-Innovationen 2001" durch eine hochkarätige Jury aus Handelsmanagern, Marketing- und Werbefachleuten und Konsumentenschützern. Dabei konnten Masterfoods-Produkte in ihren Marktsegmenten durchwegs Spitzenplätze besetzen: Bei Grundnahrungsmitteln erreichte Ebly "Zartweizen" ebenso Platz 1 wie Uncle Ben¹s Express-Reis bei Convenience-Produkten; ein weiteres Uncle Ben¹s-Produkt, die pikanten Sorten von Rispinos, errangen den Spitzenplatz bei Salzknabbergebäck; bei Süßwaren kam Celebrations, eine Mischung aus acht Riegelprodukten im Miniaturformat, auf Rang 2; und bei Tiernahrung stammten sogar alle drei prämierten Produkte von Masterfoods die Frischebeutel im Whiskas Lieblingsmenü 12-Pack, die Trockennahrung Cesar Delicroque und das Snackprodukt Pedigree Leicht & Lecker.

Für das Jahr 2002 peilt Masterfoods Austria eine weitere signifikante Umsatzsteigerung um über acht Prozent auf 375 Mio. Euro an, wobei die Exportquote erstmals die 50 Prozent-Marke erreichen soll ein außergewöhnlich hoher Wert in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

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