- 09.02.2002, 12:32:48
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ARBÖ: Semersferienwechsel sorgt für die befürchte Reisewelle - kilometerlange Staus auf den Transitstrecken=
Wien (ARBÖ) - Der Beginn der Semesterferien in den Bundesländern
Burgenland, Kärnten, Salzburg und Tirol sowie im Großteil der
Niederlande sorgte für eine Reisewelle, welche die Transitrouten im
Westen Österreichs förmlich überschwemmte, berichtet der ARBÖ.
Besonders betroffen die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg
und das benachbarte Bayern.
Vor dem Ambergtunnel und dem Pfändertunnel auf der A14,
Rheintalautobahn, in Vorarlberg bildeten sich bereits in den frühen
Morgenstunden kilometerlange Staus, die sich bis Mittag nicht
auflösten. Die Staus vor dem Pfändertunnel in Bregenz reichten zum
Teil bis auf die A96 zurück. Auch vor dem Dalaasertunnel auf der S16,
Arlbergschnellstraße, kam es in den Vormittagstunden zu
Blockabfertigung und kilometerlangen Staus.
Autofahrer in Tirol brauchten besonders viel Geduld. Auf der B179,
Fernpassstrecke, gab es gegen 11 Uhr in beiden Richtungen im gesamten
Verlauf sehr zähen Kolonnenverkehr. Vor dem Lermoostunnel wurden die
Fahrzeuge in Richtung Deutschland nur mehr blockweise abgefertigt. In
der Gegenrichtung sorgte die Blockabfertigung vor dem Grenztunnel
Vils/Füssen für kilometerlange Staus. Auch auf der B169, Zillertal
Bundesstraße, brauchten Autofahrer, die zu den Schiorten wollten oder
von dort aufbrachen, sehr viel Geduld. Auch hier kamen die
Blechkolonnen gegen 11 Uhr nur mehr im Schritttempo voran. Auch auf
der A12, Inntalautobahn, kam es vor der Ausfahrt Zillertal zu
kilometerlangen Rückstaus. Weiters wurden Staus auch im Bereich
zwischen Wörgl/Ost und Kufstein gemeldet. Hier sorgten vor allem
zahlreiche Bayern und Baden-Würtemberger auf ihrem Nachhauseweg für
Staus. Auch auf der B173, Eiberg Bundesstraße und der B178, Loferer
Bundesstraße, gab es auf einer Länge von rund 30 Kilometer zwischen
der Autobahnausfahrt Kufstein/Süd und Sankt Johann zähflüssigen
Kolonnenverkehr. Autofahrer, die in Richtung Südtirol unterwegs
waren, sorgten auf der A13, Brennerautobahn, vor dem Maustelle für
einen bis zu 4 Kilometer langen Rückstau.
Auch in Salzburg waren die Transitrouten von der Urlauberreisewelle
betroffen. Spitzenreiter war hier die B178, Lofer Bundesstraße. Hier
erreichte der Stau zwischen Lofer und dem Steinpaß rund 13
Kilometer. Auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, gab es im Bereich
zwischen Lend und Bischofshofen in Richtung A10, Tauernautobahn, in
den späten Vormittagstunden so gut wie kein Weiterkommen. Bei
Saalfelden erreichte die Staulänge Richtung Lofer bis zu 5 Kilometer.
Auch Richtung Salzburg, gab es zwischen Werfen und Bischofshofen
dichten Kolonnenverkehr.
Der Süden und Osten von Österreich blieb von der Reiswelle weitgehend
verschont. Auf der B306, Semmering Ersatzstraße, kam es zwarwie an
jedem Wochenden zu sehr starken Reiseverkehr, Staus und längere
Verzögerungen gab es allerdings gegen 11 Uhr keine. Von
kilometerlangen Staus betroffen waren die B320, Ennstal Bundesstraße,
im Raum Trautenfels.
Riesige Reiswelle aus Bayern rollt auf Österreich zu=
"Das dicke Ende für Staus in Westösterreich kommt noch. Zahlreiche
Urlauber aus den Niederlanden sind noch auf dem Weg in Richtung
österreichische Schigebiete", so ein Sprecher der bayerischen Polizei
gegenüber dem ARBÖ. Die Meldung aus dem benachbarten Bayern ließen
nichts Gutes erwarten. Im Großraum München meldeten die Behörden rund
35 Kilometer zähen Verkehr. Auf der A8, Verbindung München-Salzburg,
gab es im Bereich zwischen München/Brunnthal und Irschenbeg rund 25
Kilometer dichten Kolonnenverkehr. Besonders betroffen von der
Reisewelle, war die A7, Verbindung Memmingen-Füssen. Der Stau vor dem
Grenztunnel Vils/Füssen reichte gegen 11:30 Uhr rund 27 Kilometer
zurück.
(Forts. mögl.)
Rückfragehinweis: ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider
Tel.: (01) 89121-7
e-mail: [email protected]
Internet: http://www.arboe.at
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