- 07.02.2002, 12:56:36
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Wiener VP-Chef GÖRG zu Rieder: Stadt kann von eigenen Versäumnissen nicht ablenken
Rieders Rücktrittsaufforderungen sind grotesk
Wien (ÖVP-Klub) Mit scharfen Worten reagierte heute der Chef der
Wiener VP, Dr. Bernhard GÖRG, auf die grotesken
Rücktrittsaufforderungen des Wiener Finanzstadtrates an Wirtschafts-
und Arbeitsminister Martin BARTENSTEIN: "Es ist ungeheuerlich und
grotesk zugleich, mit welchen Mitteln die Wiener Stadtregierung
versucht, von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken", meinte GÖRG.
Während auf Bundesebene Investitionsprogramme in Milliardenhöhe
beschlossen werden, um den Arbeitsmarkt anzukurbeln spiele Rieder auf
dem Rücken von Arbeitslosen parteipolitische Spielchen.***
Die Kritik Rieders an Bartenstein wies GÖRG in aller Schärfe zurück:
"Tatsache ist, dass der Wiener Finanzstadtrat die finanzielle
Unterstützung des Bundes ausgeschlagen hat, weil ihm der Topf nicht
gepasst hat, aus dem BARTENSTEIN die Mittel zum Kampf gegen die
Jugendarbeitslosigkeit bereitstellen wollte", hielt GÖRG fest. "Jede
andere Darstellung Rieders ist der Versuch, ganz bewusst die
Unwahrheit zu verbreiten und ein perfides politisches Spiel auf dem
Rücken von jugendlichen Arbeitslosen zu spielen."
Tatsache sei weiters, so GÖRG, dass die wirtschaftspolitische
Ahnungslosigkeit Rieders und der gesamten Wiener Stadtregierung zu
einer Rekordarbeitslosigkeit in Wien geführt habe. "Schon im
vergangenen Sommer gab es erste Warnungen vor einer drohenden
Arbeitsmarktkrise in Wien, die von der Wiener Stadtregierung nicht
ernstgenommen worden sind", berichtet GÖRG. Die Folge davon sei, dass
Wien nun im Vergleich zu anderen Bundesländern eine rasant
ansteigende Arbeitslosenquote aufzuweisen habe.
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Daniel KOSAK (Pressesprecher)
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