Keusch: Neuer Verkehrsverbund "Ostösterreich" muss endlich zu Verbesserungen für die Pendler führen

Verteuerung der Fahrkarten durch Wegfall der Bundeszuschüsse ist nicht akzeptabel

St. Pölten, (SPI) - "Wenn die seitens der NÖ Sozialdemokraten seit Jahren geforderte Zusammenlegung des Verkehrsverbunds Ostregion (VOR) mit den fünf Regionalverbünden in Niederösterreich und dem südlichen Burgenland nun endlich realisiert wird, so muss es auch zu spürbaren Verbesserungen für die Pendler kommen. Konkret muss ein einheitliches Tarifsystem mit damit günstigeren Fahrpreisen geschaffen werden, die ohnehin anachronistischen Systemgrenzen müssen fallen. Ganz klar muss aber festgestellt werden, dass mit dem neuen Verkehrsverbund "Ostösterreich" keine Verteuerungen für die Fahrgäste verbunden sein dürfen. Der Ausstieg des Bundes und damit das Ausbleiben der Bundeszuschüsse ist nicht akzeptabel. Der öffentliche Nahverkehr muss der Bundesregierung auch weiterhin etwas wert sein und er muss weiterhin gefördert werden", so der Finanzsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Eduard Keusch.****

Die Verschmelzung der Regionalverbünde Nördliches Weinviertel (NWV), Waldviertel (WVV), Zentralraum/Mostviertel (ZMV), NÖ Süd/Mittleres Burgenland (NBV) und Südliches Burgenland (SBV) - zusammengefasst im Verkehrsverbund Niederösterreich/Burgenland VVNB - mit dem VOR könnte dem öffentlichen Nahverkehr in Niederösterreich wirklich eine notwendige Attraktivitätssteigerung bringen. Mit einem Rückzug des Bundes stünde der neue Verkehrsverbund aber vor großen Finanzlücken. Der Bund trägt derzeit 50 Prozent von 30,8 Mio. Euro, welche im Rahmen des VOR für die Angebote des Nahverkehrs in den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland zusätzlich gefördert werden. Die restlichen 50 Prozent tragen die Länder. Wenn sich der Bund nun tatsächlich zurückzieht, fehlen 15,4 Mio. Euro. Damit erspart sich der Finanzminister zwar Geld, es ist aber ebenso zu befürchten, dass die Pendler mehr zahlen müssen. Dazu darf es nicht kommen", so Keusch.
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