Nowohradsky: Weitere 4 Millionen Euro für NÖ Fitnessprogramm

Stärkung der Grenzregionen als Vorbereitung für EU-Erweiterung

St. Pölten (NÖI) - "Das Fitnessprogramm für Niederösterreich erhält einen zusätzlichen zukunftsträchtigen Impuls. Die NÖ Landesregierung hat für 13 Projekte aus dem INTERREG IIIA-Programm zwischen Österreich und Tschechien Fördermittel in der Höhe von 4.078.331 Millionen Euro genehmigt. Damit machen wir einen weiteren großen Schritt, um das Land und insbesondere die Grenzregionen auf die EU-Erweiterung optimal vorzubereiten. Darüber hinaus wird auch der Arbeitsplatz Niederösterreich punktgenau gestärkt", freut sich LAbg. Herbert Nowohradsky über die für die Grenzregion wichtige Initiative.****

Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG versteht sich als Programm zur Unterstützung grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Einerseits soll die Kooperation zwischen den Grenzregionen innerhalb der EU unterstützt werden, andererseits wird insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung versucht, Brücken zu den Beitrittskandidaten zu bauen. Die geförderten Initiativen umfassen grenzüberschreitende Wirtschafts-, Umwelt-, Energie- Landwirtschafts- und Tourismusnetzwerke. So wird im Bezirk Gänserndorf das Projekt "Umwelt-EU-Regio (Weinviertel-CZ)" zur Zusammenarbeit in Sachen Abfallwirtschaft mit 163.500 Euro gefördert. Österreich und die tschechischen Nachbarn haben im Bereich des kommunalen Umweltschutzes einen sehr unterschiedlichen Standard. Mit diesem Projekt wird versucht, die Umweltstandards in der Abfallwirtschaft auch auf der tschechischen Seite anzuheben. Ziel ist vor allem, das Umweltbewusstsein in den angrenzenden Nachbarländern zu stärken, betont Nowohradsky.

Die EU-Erweiterung ist der nächste Schritt im größten Friedensprojekt der europäischen Geschichte. Für Niederösterreich ist das die Chance vom Grenzland wieder zum Kernland zu werden. Die VP NÖ will das Land auf diese Herausforderung optimal vorbereiten. Denn zum Zeitpunkt der EU-Erweiterung müssen wir stark genug sein, um die Chancen für Niederösterreich optimal nützen zu können, so Nowohradsky.

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