• 05.02.2002, 12:50:22
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mobilkom austria gründet als weltweit erster Mobilfunkbetreiber eine Bank

A1 Bank AG als 100%-Tochter von mobilkom austria - Durchführung von Transaktionen für m-commerce - bisherige Services im Bereich m-commerce werden integriert - Ziel: einheitlichen Standard im mobilen Zahlungsverkehr in Zusammenarbeit mit Österreichs Banken etablieren****

Wien (OTS) - "Das Handy ist das einzige Instrument, über das
sicher und rasch an jedem Ort und zu jeder Zeit Geldtransaktionen
stattfinden können," so erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic,
Generaldirektor mobilkom austria, die Gründung der A1 Bank AG, einer
100% Tochter der mobilkom austria AG & Co KG. Damit ist mobilkom
austria der erste Mobilfunkbetreiber weltweit, der über eine
Bankentochter das Recht zum Führen einer Bank erworben hat. Mobile
Zahlungsfunktionen können nun über das Handy installiert und
juristisch einwandfrei etabliert werden. "Steigende m-commerce
Volumina machen es für alle Mobilfunkunternehmen nötig, diesen
rechtlich sicheren Schritt zu setzen. Dass wir hier wieder einmal die
Weltspitze anführen, determiniert unseren Ruf als Handyland Nummer
1."

Handynummer wird zum Verrechnungskonto

"Wir möchten in erster Linie den mobilen Handel für unsere
bestehenden wie zukünftigen m-commerce Partner sicherer gestalten und
unsere Geschäftsbeziehungen mit einem neuen Rechtsstatuts verbinden.
Wir werden Verrechnungskonten führen und Micropayment etablieren,
also die Transaktion kleiner Beträge kumulieren," ergänzt Dr. Hannes
Ametsreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb mobilkom austria.
Gleichzeitig integriert mobilkom austria bestehende Anwendungen wie
das A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB oder den Erwerb einer Kinokarte in
die neue Bank-Lösung.

Der A1 Kunde gibt einmalig seine Zustimmung, seine Handynummer als
Verrechnungskontonummer zu führen und kann sofort Transaktionen mit
höchstem Sicherheitslevel durchführen.

"Wir investieren mit Ideen und Taten in das ,future business
m-commerce' mit dem Ziel, mobile Zahlungslösungen als Standard zu
etablieren," erläutert Boris Nemsic die Philosophie von Österreichs
größtem Mobilfunker. "Wir setzen auf den mobilen Handel der Zukunft.
Aus diesem Grund gestalten wir unsere Zahlungslösungen über die A1
Bank AG offen und netz-werkunabhängig. Das heißt, dass alle 6,6
Millionen Mobilfunkkunden Österreichs sichere Transaktionen, wie
beispielsweise Eintrittskarten kaufen, über die A1 Bank AG tätigen
können."

Einen ersten Schritt in Richtung "mobile payment" hat mobilkom
austria im Sommer 2001 gesetzt und sich mit 49% an der paybox austria
beteiligt. "Wir verfolgen die Strategie, auf dem Weg in die nächste
Mobilfunkgeneration starke Partnerschaften und Kooperationen
einzugehen. Mit der A1 Bank AG legen wir einen weiteren Meilenstein,
serviceorientiert, innovativ sowie netzunabhängig in das
UMTS-Zeitalter zu gehen," so Nemsic.

Erfolge von mobilkom austria im Bereich m-commerce - mobile
payment boomt

Die m-commerce Anwendungen von mobilkom austria, A1 HANDYTICKETING
mit den ÖBB, Kinokarten- und Blumenbestellungen über das Handy,
erzielten zwischen Jänner und Dezember 2001 eine Verdoppelung an
Kunden und Transaktionen. Letztes Jahr wurden über 42.000
Bestellungen mit einem gesamten Ticketvolumen von über 710.000 EUR
abgewickelt. Der generierte Umsatz stieg innerhalb eines Jahres um
200%.

Consulter wie Forrester oder Durlacher geben für mobile
Zahlungslösungen hohe Erfolgsprognosen ab: Durlacher schätzt, dass in
Westeuropa bis 2005 rund sieben Mrd. EUR über "mobile payment"
abgewickelt werden. Für Österreich rechnet Forrester mit 516 Mio.
EUR, die im Jahr 2005 über mobile Transaktionen passieren.

"Wir erhöhen mit unserem Bank-Engagement die Geschwindigkeit der
Integration von m-commerce in Österreich. Etwa durch die Übernahme
der Ausfallssicherheit, die die A1 Bank anbietet, werden viele
Händler schneller bereit sein, ihre Geschäfte der mobilen Zukunft zu
öffnen," so Ametsreiter.

Vorstände Penz und Gruber der A1 Bank AG aus dem
Finanzdienstleistungssektor

Dkfm. Rudolf Penz (55) trat nach mehrjähriger Praxis in
Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen 1976 in die
Girozentrale und Bank der österreichischen Sparkassen AG ein. Im
Laufe seiner langjährigen Tätigkeit war er für eine Vielzahl von
Bereichen zuständig, sowohl im Kunden- und Veranlagungsgeschäft wie
auch in internen Bereichen. Nach der Fusion ERSTE Bank mit GiroCredit
im Jahre 1997 war Penz bis Ende 1998 im Vorstand ERSTE Bank der
österreichischen Sparkassen AG für das internationale Geschäft,
Rechnungswesen und Controlling, Kreditprüfungen und das
Risikomanagement der Gesamtbank zuständig. Derzeit ist Penz
geschäftsführender Gesellschafter der RP Asset Management
Vermögensverwaltung GmbH.

Walter Gruber (54) ist seit 1963 im Finanzdienstleistungsbereich
tätig. Er verfügt über langjährige Praxis im Privat-, Firmen- und
Großkundengeschäft der Bank Austria. Sein Name ist vor allem mit den
Themen Electronic Banking und e-business verbunden. Diese Bereiche
hat Gruber in der Bank Austria aufgebaut und beginnend mit dem
klassischen Electronic Banking (inklusive Einführung des
MultiBankStandards in Österreich) bis zum Internet Auftritt und der
damit verbundenen Produktpalette weiterentwickelt. 1999 erhielt er
die konzernweite Verantwortung für diese Aktivitäten. Parallel dazu
war Gruber als Vorstandsvorsitzender auch federführend beim Aufbau
der caibon.com Internet Services (e-brokerage CEE), einer
Tochtergesellschaft der CAIB Investmentbank. Mit November 2000
wechselte er in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er übernommen hat.
Derzeit leitet er die EURO-Umstellung Privat- und Geschäftskunden des
Bank Austria Konzerns.

Über die mobilkom austria Gruppe

Die mobilkom austria Gruppe erwirtschaftete im 3. Quartal 2001
einen Umsatzerlös von 449,3 Mio. EUR (Plus von 10,6% zum Jahr 2000).
Das EBITDA konnte um 22,1% auf 171 Mio. EUR gesteigert werden (2000:
140 Mio. EUR); das EBIT lag bei 103,1 Mio. EURO, plus 6,8%, zum
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die mobilkom austria Gruppe betreut
mit knapp 3.400 Mitarbeitern in vier Ländern 3,9 Millionen Kunden. In
Österreich hält mobilkom austria mit 2,849.000 Kunden einen
Marktanteil von 42,9% (Jahresende 2001).

Rückfragehinweis: mobilkom austria AG & Co KG
Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin
Tel: +43 664 331 27 30
mailto:presse@mobilkom.at

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