mobilkom austria gründet als weltweit erster Mobilfunkbetreiber eine Bank

A1 Bank AG als 100%-Tochter von mobilkom austria - Durchführung von Transaktionen für m-commerce - bisherige Services im Bereich m-commerce werden integriert - Ziel: einheitlichen Standard im mobilen Zahlungsverkehr in Zusammenarbeit mit Österreichs Banken etablieren****

Wien (OTS) - "Das Handy ist das einzige Instrument, über das
sicher und rasch an jedem Ort und zu jeder Zeit Geldtransaktionen stattfinden können," so erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria, die Gründung der A1 Bank AG, einer 100% Tochter der mobilkom austria AG & Co KG. Damit ist mobilkom austria der erste Mobilfunkbetreiber weltweit, der über eine Bankentochter das Recht zum Führen einer Bank erworben hat. Mobile Zahlungsfunktionen können nun über das Handy installiert und juristisch einwandfrei etabliert werden. "Steigende m-commerce Volumina machen es für alle Mobilfunkunternehmen nötig, diesen rechtlich sicheren Schritt zu setzen. Dass wir hier wieder einmal die Weltspitze anführen, determiniert unseren Ruf als Handyland Nummer 1."

Handynummer wird zum Verrechnungskonto

"Wir möchten in erster Linie den mobilen Handel für unsere bestehenden wie zukünftigen m-commerce Partner sicherer gestalten und unsere Geschäftsbeziehungen mit einem neuen Rechtsstatuts verbinden. Wir werden Verrechnungskonten führen und Micropayment etablieren, also die Transaktion kleiner Beträge kumulieren," ergänzt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb mobilkom austria. Gleichzeitig integriert mobilkom austria bestehende Anwendungen wie das A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB oder den Erwerb einer Kinokarte in die neue Bank-Lösung.

Der A1 Kunde gibt einmalig seine Zustimmung, seine Handynummer als Verrechnungskontonummer zu führen und kann sofort Transaktionen mit höchstem Sicherheitslevel durchführen.

"Wir investieren mit Ideen und Taten in das ,future business m-commerce' mit dem Ziel, mobile Zahlungslösungen als Standard zu etablieren," erläutert Boris Nemsic die Philosophie von Österreichs größtem Mobilfunker. "Wir setzen auf den mobilen Handel der Zukunft. Aus diesem Grund gestalten wir unsere Zahlungslösungen über die A1 Bank AG offen und netz-werkunabhängig. Das heißt, dass alle 6,6 Millionen Mobilfunkkunden Österreichs sichere Transaktionen, wie beispielsweise Eintrittskarten kaufen, über die A1 Bank AG tätigen können."

Einen ersten Schritt in Richtung "mobile payment" hat mobilkom austria im Sommer 2001 gesetzt und sich mit 49% an der paybox austria beteiligt. "Wir verfolgen die Strategie, auf dem Weg in die nächste Mobilfunkgeneration starke Partnerschaften und Kooperationen einzugehen. Mit der A1 Bank AG legen wir einen weiteren Meilenstein, serviceorientiert, innovativ sowie netzunabhängig in das UMTS-Zeitalter zu gehen," so Nemsic.

Erfolge von mobilkom austria im Bereich m-commerce - mobile payment boomt

Die m-commerce Anwendungen von mobilkom austria, A1 HANDYTICKETING mit den ÖBB, Kinokarten- und Blumenbestellungen über das Handy, erzielten zwischen Jänner und Dezember 2001 eine Verdoppelung an Kunden und Transaktionen. Letztes Jahr wurden über 42.000 Bestellungen mit einem gesamten Ticketvolumen von über 710.000 EUR abgewickelt. Der generierte Umsatz stieg innerhalb eines Jahres um 200%.

Consulter wie Forrester oder Durlacher geben für mobile Zahlungslösungen hohe Erfolgsprognosen ab: Durlacher schätzt, dass in Westeuropa bis 2005 rund sieben Mrd. EUR über "mobile payment" abgewickelt werden. Für Österreich rechnet Forrester mit 516 Mio. EUR, die im Jahr 2005 über mobile Transaktionen passieren.

"Wir erhöhen mit unserem Bank-Engagement die Geschwindigkeit der Integration von m-commerce in Österreich. Etwa durch die Übernahme der Ausfallssicherheit, die die A1 Bank anbietet, werden viele Händler schneller bereit sein, ihre Geschäfte der mobilen Zukunft zu öffnen," so Ametsreiter.

Vorstände Penz und Gruber der A1 Bank AG aus dem Finanzdienstleistungssektor

Dkfm. Rudolf Penz (55) trat nach mehrjähriger Praxis in Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen 1976 in die Girozentrale und Bank der österreichischen Sparkassen AG ein. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit war er für eine Vielzahl von Bereichen zuständig, sowohl im Kunden- und Veranlagungsgeschäft wie auch in internen Bereichen. Nach der Fusion ERSTE Bank mit GiroCredit im Jahre 1997 war Penz bis Ende 1998 im Vorstand ERSTE Bank der österreichischen Sparkassen AG für das internationale Geschäft, Rechnungswesen und Controlling, Kreditprüfungen und das Risikomanagement der Gesamtbank zuständig. Derzeit ist Penz geschäftsführender Gesellschafter der RP Asset Management Vermögensverwaltung GmbH.

Walter Gruber (54) ist seit 1963 im Finanzdienstleistungsbereich tätig. Er verfügt über langjährige Praxis im Privat-, Firmen- und Großkundengeschäft der Bank Austria. Sein Name ist vor allem mit den Themen Electronic Banking und e-business verbunden. Diese Bereiche hat Gruber in der Bank Austria aufgebaut und beginnend mit dem klassischen Electronic Banking (inklusive Einführung des MultiBankStandards in Österreich) bis zum Internet Auftritt und der damit verbundenen Produktpalette weiterentwickelt. 1999 erhielt er die konzernweite Verantwortung für diese Aktivitäten. Parallel dazu war Gruber als Vorstandsvorsitzender auch federführend beim Aufbau der caibon.com Internet Services (e-brokerage CEE), einer Tochtergesellschaft der CAIB Investmentbank. Mit November 2000 wechselte er in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er übernommen hat. Derzeit leitet er die EURO-Umstellung Privat- und Geschäftskunden des Bank Austria Konzerns.

Über die mobilkom austria Gruppe

Die mobilkom austria Gruppe erwirtschaftete im 3. Quartal 2001 einen Umsatzerlös von 449,3 Mio. EUR (Plus von 10,6% zum Jahr 2000). Das EBITDA konnte um 22,1% auf 171 Mio. EUR gesteigert werden (2000:
140 Mio. EUR); das EBIT lag bei 103,1 Mio. EURO, plus 6,8%, zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die mobilkom austria Gruppe betreut mit knapp 3.400 Mitarbeitern in vier Ländern 3,9 Millionen Kunden. In Österreich hält mobilkom austria mit 2,849.000 Kunden einen Marktanteil von 42,9% (Jahresende 2001).

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mobilkom austria AG & Co KG
Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin
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