• 04.02.2002, 09:43:13
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Mehr Wissen über die Wiener Fiaker=

Am Mittwoch gratis das "Fiakermuseum" besuchen!

Wien, (OTS) Eine Fahrt mit dem Fiaker zählt für viele Besucher
unserer Stadt zu den Höhepunkten des Aufenthalts. Zu festlichen
Anlässen steigen auch die Wiener gerne in das "Zeugl" ein. Doch nur
wenige Passagiere sind mit der rund 300-jährigen Geschichte des
Fiakergewerbes vertraut. Einschlägige Informationen können am
Mittwoch, 6. Februar, von 10 bis 12 Uhr, im "Fiakermuseum" in Wien
17., Veronikagasse 12, eingeholt werden. Dieses Museum öffnet an
jedem ersten Mittwoch im Monat zwischen 10 und 12 Uhr seine Pforten,
der Eintritt ist frei. Im "Fiakermuseum" werden Bilder, Urkunden,
Kutschenmodelle, Fotografien, Zunftfahnen und andere Schaustücke
ausgestellt. In den Museumsräumen finden die Besucher mehr als 300
Exponate vor. Historische Fahrzeuge sucht der Museumsgast vergeblich,
restaurierte Fiaker sind allein bei den Standplätzen anzutreffen.****

Der "Bratfisch" und die "Fiaker-Milli"

Die Besucher des "Fiakermuseums" erwarten Erinnerungen an den
Fiaker von Kronprinz Rudolf, genannt "Bratfisch", und weitere
prominente Vertreter der Fiakerzunft. Die Volkssängerin Emilie
Turecek-Pemer war mit dem Fiaker Ludwig Demel vermählt und die Wiener
bedachten die einst populäre Künstlerin mit dem Beinamen
"Fiaker-Milli". Im "Fiakermuseum" liegen Text und Notenmaterial des
"Fiakerliedes" auf, die Sammlung beinhaltet mechanische
Fiaker-Taxameter, Pferdegeschirr, Fiaker-Nummerntafeln und eine alte
Fiaker-Tracht. Erstmals wurde im Jahre 1693 in Wien eine
Fiaker-Lizenz vergeben, um das Jahr 1800 waren neben zahlreichen
anderen Pferdefahrzeugen rund 650 Fiaker unterwegs.

Heute sind in Wien 142 Fiaker im Einsatz, das traditionsreiche
Gewerbe wird von 20 Unternehmen ausgeübt. Standplätze bestehen beim
Stephansplatz, nächst der Albertina, auf dem Heldenplatz, beim
Burgtheater und in der Jungferngasse (Petersplatz/Graben). Das
"Fiakermuseum" wurde im Jahre 1963 eröffnet und bietet seit dieser
Zeit ein reiches Informationsangebot zur Tradition des Fiakerstandes.
Führungen für Gruppen werden auf Anfrage gerne durchgeführt. Nähere
Auskünfte erteilt Herr Dr. Andreas Curda an Werktagen zu den
Bürozeiten unter der Telefonnummer 401 06 17. Das Museum ist mit der
U 6 sowie mit den Straßenbahn-Linien J und 33 (bis Josefstädter
Straße) erreichbar.

Weitere Informationen:

o Fiakermuseum: www.wien.gv.at/ma53/museen/fiaker.htm
(Schluss) enz

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
e-mail: [email protected]

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