Mehr Wissen über die Wiener Fiaker

Am Mittwoch gratis das "Fiakermuseum" besuchen!

Wien, (OTS) Eine Fahrt mit dem Fiaker zählt für viele Besucher unserer Stadt zu den Höhepunkten des Aufenthalts. Zu festlichen Anlässen steigen auch die Wiener gerne in das "Zeugl" ein. Doch nur wenige Passagiere sind mit der rund 300-jährigen Geschichte des Fiakergewerbes vertraut. Einschlägige Informationen können am Mittwoch, 6. Februar, von 10 bis 12 Uhr, im "Fiakermuseum" in Wien 17., Veronikagasse 12, eingeholt werden. Dieses Museum öffnet an jedem ersten Mittwoch im Monat zwischen 10 und 12 Uhr seine Pforten, der Eintritt ist frei. Im "Fiakermuseum" werden Bilder, Urkunden, Kutschenmodelle, Fotografien, Zunftfahnen und andere Schaustücke ausgestellt. In den Museumsräumen finden die Besucher mehr als 300 Exponate vor. Historische Fahrzeuge sucht der Museumsgast vergeblich, restaurierte Fiaker sind allein bei den Standplätzen anzutreffen.****

Der "Bratfisch" und die "Fiaker-Milli"

Die Besucher des "Fiakermuseums" erwarten Erinnerungen an den Fiaker von Kronprinz Rudolf, genannt "Bratfisch", und weitere prominente Vertreter der Fiakerzunft. Die Volkssängerin Emilie Turecek-Pemer war mit dem Fiaker Ludwig Demel vermählt und die Wiener bedachten die einst populäre Künstlerin mit dem Beinamen "Fiaker-Milli". Im "Fiakermuseum" liegen Text und Notenmaterial des "Fiakerliedes" auf, die Sammlung beinhaltet mechanische Fiaker-Taxameter, Pferdegeschirr, Fiaker-Nummerntafeln und eine alte Fiaker-Tracht. Erstmals wurde im Jahre 1693 in Wien eine Fiaker-Lizenz vergeben, um das Jahr 1800 waren neben zahlreichen anderen Pferdefahrzeugen rund 650 Fiaker unterwegs.

Heute sind in Wien 142 Fiaker im Einsatz, das traditionsreiche Gewerbe wird von 20 Unternehmen ausgeübt. Standplätze bestehen beim Stephansplatz, nächst der Albertina, auf dem Heldenplatz, beim Burgtheater und in der Jungferngasse (Petersplatz/Graben). Das "Fiakermuseum" wurde im Jahre 1963 eröffnet und bietet seit dieser Zeit ein reiches Informationsangebot zur Tradition des Fiakerstandes. Führungen für Gruppen werden auf Anfrage gerne durchgeführt. Nähere Auskünfte erteilt Herr Dr. Andreas Curda an Werktagen zu den Bürozeiten unter der Telefonnummer 401 06 17. Das Museum ist mit der U 6 sowie mit den Straßenbahn-Linien J und 33 (bis Josefstädter Straße) erreichbar.

Weitere Informationen:

o Fiakermuseum: www.wien.gv.at/ma53/museen/fiaker.htm
(Schluss) enz

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