• 31.01.2002, 14:15:03
  • /
  • OTS0184 OTW0184

Grollitsch: Österreichs Sportpolitik ist aufgewacht=

Wien, 2002-01-31 (fpd) - Der freiheitliche Bundessportsprecher Dr.
Udo Grollitsch lobte in der heutigen Nationalratssitzung die
außergewöhnlichen Bemühungen der Bundesregierung um den
österreichischen Sport. So seien bereits heuer 50 Prozent der im
Regierungsprogramm angekündigten sportpolitischen Vorhaben umgesetzt.
****

Die heute im Nationalrat behandelte Novelle zum
Bundes-Sportförderungsgesetz stehe, so Grollitsch, stellvertretend
für die Bemühungen der blauschwarzen Reformregierung um
Versachlichung und Entpolitisierung des Sports. Mit Kompetenz und
Charme habe Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer als zuständige
Sportministerin die Herzen und Hirne der Proponenten des
österreichischen Sports erobert, was bei allen von ihr besuchten
Sportereignissen und Diskussionsveranstaltungen atmosphärisch spürbar
sei.

Schon 1994 habe der Rechnungshof die seit mehr als 45 Jahren im
wesentlichen unveränderte Verteilungsregelung der Sportförderung
kritisiert, weil sie die Dachverbände sowie den Österreichischen
Fußballbund zu Lasten der Fachverbände begünstige. Erst die jetzige
Reformregierung trage dem Umstand Rechnung, daß die gemeinnützigen
und parteiunabhängigen Vereine und Verbände mit ihren Tausenden
ehrenamtlichen Funktionären die wichtigsten Säulen des Sports sind,
und bemühe sich, deren Autonomie zu stärken, sie vor
parteipolitischer Einflußnahme und unnötigen bürokratischen
Belastungen zu bewahren, sie steuerlich schonend zu behandeln sowie
finanziell zu unterstützen. Letzteres finde im Entwurf zum neuen
Vereinsgesetz seinen Niederschlag.

Zahlreiche Schwerpunktaktionen hätten, so Grollitsch, die
verschiedenen Aspekte des Sports einer breiteren Öffentlichkeit
nähergebracht. So sei 2002 zum "Jahr der Berge" erklärt und "Klettern
drinnen und draußen" als gesunde Sportart erfolgreich propagiert
worden. Erst auf Initiative der freiheitlichen Sportministerin konnte
der Stellenwert des Damenfußballs, der bisher in Österreich nicht
ernst genommen worden sei, gehoben werden. Auch im
volksgesundheitlich so bedeutsamen Schulsport sei ein Umdenken
erreicht worden. Mit der Gründung der Top Sport Austria sei die
Förderung des Spitzensportes auf eine neue Grundlage gestellt worden,
die es ermögliche, unsere Spitzensportler bei der Vorbereitung auf
Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften optimal zu
unterstützen. Auch die Gleichbehandlung behinderter und
nichtbehinderter Sportler sei endlich verwirklicht worden. Eine
Rubbellosaktion in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Lotterien
werde dem Behindertensport zwei Millionen Euro zuführen. Zentrales
Anliegen für den Behindertensport sei die alte freiheitliche
Forderung, diesen als ordentliches Mitglied in die BSO aufzunehmen,
um ihm ein fixes finanzielles Fundament zu geben.

In der sehr kontroversiell geführten Debatte um die Freigabe von
Forststraßen für den Mountainbike-Sport bekannte sich Grollitsch zu
einem vernünftigen Ausbau des Radstreckennetzes. Diese Ausweitung
dürfe nicht mit der Brechstange und gegen den Willen der
Grundeigentümer erfolgen, und in Richtung grüne Fraktion: "Ich kenne
europaweit keine Grünen, die so für das aggressive Eindringen in die
Natur eintreten, wie Sie." Der freiheitliche Sportsprecher ist
optimistisch: "Derzeit sind ca. 16.000 km Waldwege erschlossen, schon
in nächster Zeit werden von den insgesamt 108.000 km Wegen ca. 40.000
km für Radfahrer freigegeben." (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel