Schicker: "Wien als internationale Drehscheibe und Knotenpunkt erhalten"

Optimale und zukunftsorientierte Gestaltung der Verkehrswege in Wien

Wien (SPW) Auf reges Interesse und eine große Gesprächsrunde stieß der Team für Wien - Talk "100 Projekte für die Zukunft Wiens" mit dem Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, Rudolf Schicker am Mittwoch Abend im Wiener Ringturm. Schicker präsentierte bereits umgesetzte Erfolge wie auch zukünftige Pläne und eine Bandbreite neuer, noch in Diskussion befindlicher Konzepte seines Ressorts. Kritik übte Schicker einmal mehr am Generalverkehrsplan Österreich, der für Schicker aufgrund des geplanten Realisierungszeitraumes wie auch den noch fehlenden Möglichkeiten der Finanzierung gerade für einen international anerkannten Wirtschaftsstandort wie Wien eine massive Zukunftsgefährdung bedeute.****

"Die Stadt Wien hat sich in den letzten Jahren als bedeutende Drehscheibe Zentraleuropas etabliert. Wenn wir diesen Status auch in Zukunft sichern und erhalten wollen, müssen die Projekte Zentralbahnhof Wien, Frachtenbahnhof Inzersdorf und das Containerterminal Freudenau raschest möglich umgesetzt und nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden ", betonte Schicker. Finanzierungsmöglichkeiten dafür, wie auch für den Ausbau der Schiene sehe Schicker vor allem im LKW-Roadpricing. Es werde daher in einigen Punkten des GVPÖ noch massiver Druck gemacht werden, versicherte Schicker.

Zur aktuellen Hochhausdiskussion in Wien unterstrich Schicker, dass "Hochhäuser in einer Stadt durchaus willkommen sind". "Es müsse aber auf hohe Qualität Wert gelegt werden und auch die betroffene Bevölkerung in den Entscheidungs- und Umsetzungprozess eingebunden werden", so der Stadtrat. Schicker verwies in diesem Zusammenhang auf das erfolgreiche und von den Wienerinnen und Wienern stark genützte Diskussionsforum auf der Homepage der Stadt Wien, die allen Interessierten eine weitere Möglichkeit bietet, ihre Wünsche, Vorstellungen und Ideen in Bezug auf Stadtplanung und Verkehr auf diesem Wege einzubringen.

Bezug nehmend auf den wachsenden Individualverkehr innerhalb der Stadt unterstrich Schicker die Wichtigkeit, Verkehrswege in und um Wien optimal und zukunftsorientiert zu gestalten. Im Vordergrund stehe für Schicker der weitere Ausbau der Umfahrungsstraßen, denn nur so "lassen sich unnötiger Verkehr und in Folge dessen riesige Verkehrslawinen innerhalb der Stadt auch effizient vermeiden".

Angesprochen auf den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien stellte Schicker die 3. Stufe des Ausbaus des U-Bahnnetzes bis zum Stadtrand in den Vordergrund. Zur Verlängerung der U-Bahnen über die Grenzen Wiens hinaus signalisierte der Stadtrat durchaus seine Zustimmung, allerdings nur dann, wenn Niederösterreich auch die entsprechenden Kosten des Ausbaus und der Erhaltung übernehme. Die Präsentation eines Konzeptes bezüglich der 4. Ausbaustufe stellte Schicker für die kommenden Wochen in Aussicht. (Schluss)ng

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Pressedienst SPÖ Wien

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