• 31.01.2002, 11:36:48
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Schicker: "Wien als internationale Drehscheibe und Knotenpunkt erhalten"

Optimale und zukunftsorientierte Gestaltung der Verkehrswege in Wien

Wien (SPW) Auf reges Interesse und eine große Gesprächsrunde
stieß der Team für Wien - Talk "100 Projekte für die Zukunft Wiens"
mit dem Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, Rudolf
Schicker am Mittwoch Abend im Wiener Ringturm. Schicker präsentierte
bereits umgesetzte Erfolge wie auch zukünftige Pläne und eine
Bandbreite neuer, noch in Diskussion befindlicher Konzepte seines
Ressorts. Kritik übte Schicker einmal mehr am Generalverkehrsplan
Österreich, der für Schicker aufgrund des geplanten
Realisierungszeitraumes wie auch den noch fehlenden Möglichkeiten der
Finanzierung gerade für einen international anerkannten
Wirtschaftsstandort wie Wien eine massive Zukunftsgefährdung
bedeute.****

"Die Stadt Wien hat sich in den letzten Jahren als bedeutende
Drehscheibe Zentraleuropas etabliert. Wenn wir diesen Status auch in
Zukunft sichern und erhalten wollen, müssen die Projekte
Zentralbahnhof Wien, Frachtenbahnhof Inzersdorf und das
Containerterminal Freudenau raschest möglich umgesetzt und nicht auf
den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden ", betonte Schicker.
Finanzierungsmöglichkeiten dafür, wie auch für den Ausbau der Schiene
sehe Schicker vor allem im LKW-Roadpricing. Es werde daher in einigen
Punkten des GVPÖ noch massiver Druck gemacht werden, versicherte
Schicker.

Zur aktuellen Hochhausdiskussion in Wien unterstrich Schicker,
dass "Hochhäuser in einer Stadt durchaus willkommen sind". "Es müsse
aber auf hohe Qualität Wert gelegt werden und auch die betroffene
Bevölkerung in den Entscheidungs- und Umsetzungprozess eingebunden
werden", so der Stadtrat. Schicker verwies in diesem Zusammenhang auf
das erfolgreiche und von den Wienerinnen und Wienern stark genützte
Diskussionsforum auf der Homepage der Stadt Wien, die allen
Interessierten eine weitere Möglichkeit bietet, ihre Wünsche,
Vorstellungen und Ideen in Bezug auf Stadtplanung und Verkehr auf
diesem Wege einzubringen.

Bezug nehmend auf den wachsenden Individualverkehr innerhalb der
Stadt unterstrich Schicker die Wichtigkeit, Verkehrswege in und um
Wien optimal und zukunftsorientiert zu gestalten. Im Vordergrund
stehe für Schicker der weitere Ausbau der Umfahrungsstraßen, denn nur
so "lassen sich unnötiger Verkehr und in Folge dessen riesige
Verkehrslawinen innerhalb der Stadt auch effizient vermeiden".

Angesprochen auf den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien
stellte Schicker die 3. Stufe des Ausbaus des U-Bahnnetzes bis zum
Stadtrand in den Vordergrund. Zur Verlängerung der U-Bahnen über die
Grenzen Wiens hinaus signalisierte der Stadtrat durchaus seine
Zustimmung, allerdings nur dann, wenn Niederösterreich auch die
entsprechenden Kosten des Ausbaus und der Erhaltung übernehme. Die
Präsentation eines Konzeptes bezüglich der 4. Ausbaustufe stellte
Schicker für die kommenden Wochen in Aussicht. (Schluss)ng

Rückfragehinweis: Pressedienst SPÖ Wien

Tel.: (01) 53 427/224

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