• 31.01.2002, 08:45:00
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Universitäre Kurien trafen sich auf Einladung der ÖH

Trotz unterschiedlicher Meinungen im Detail, Einigkeit in vielen Punkten

Wien (OTS) - Mittwoch Nachmittag trafen sich VertreterInnen der
Rektorenkonferenz (REKO), der ProfessorInnenkonferenz (PROKO), der
Bundeskonferenz des künstlerischen und wissenschaftlichen Personals
(BUKO) und der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) zu einem
Informationsaustausch zum Stand der Universitätsreform. Die GÖD war
aufgrund terminlicher Probleme verhindert, hat jedoch angekündigt, an
weiteren Gesprächen interessiert zu sein. Das Treffen, das auf
Anregung der ÖH stattfand und erfreulich konstruktiv verlief, soll
als Ausgangspunkt für eine stärkere Vernetzung der universitären
Kurien dienen.

ÖH-Vorsitzende Anita Weinberger zeigt sich erfreut über die
kurienübergreifende Einigkeit: "Obwohl es nach wie vor in einigen
Punkten unterschiedliche Interessen und Standpunkte gibt, besteht
doch bei den grundsätzlichen Themen Einigkeit. Die finanzielle
Zukunft der Universitäten muss weiterhin gesichert sein. Freie
Forschung und Lehre kann nur stattfinden, wenn die entsprechenden
Mittel dafür zur Verfügung stehen. Entsprechende klare Zusagen von
Seiten des Bildungsministeriums fehlen."

Andrea Mautz, zweite Frau im ÖH-Vorsitzteam, will die Vernetzung der
Kurien intensivieren: "Bei dem Treffen ist deutlich heraus gekommen,
dass alle Kurien an einer Weiterentwicklung der Universitäten
interessiert sind. In Zukunft werden wir uns stärker koordinieren.
Ein gemeinsames Auftreten gegenüber dem Bildungsministerium in den
Punkten, in denen Einigkeit besteht, ist für alle positiv."

Rückfragehinweis: Osterreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)

Answer Lang
ÖH-Pressesprecher
Tel.: 01/310-88-80/59 bzw. 0664/528-51-90

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