• 30.01.2002, 17:04:06
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Bures sieht Frächterskandal in FPÖ-Nähe

Wien (SK) "Die FPÖ hat aus dem Fall Rosenstingl offenbar
nichts gelernt, denn einer der Hauptakteure im Frächterskandal, der
Unternehmer Kralowetz, ist in nächster Nähe der FPÖ anzusiedeln",
stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Mittwoch vor dem
Nationalrat fest. Kralowetz sei FPÖ-Funktionär in der
Wirtschaftskammer, Mitglied des Rings Freiheitlicher
Wirtschaftstreibender und er war Gemeinderatskandidat der FPÖ, sagte
Bures. ****

Bures wies darauf hin, dass der nächste zu erwartende
Frächterskandal den Unternehmer Augustin, und damit wiederum die FPÖ
betreffe; denn auch dieser sei Mitglied des Rings Freiheitlicher
Wirtschaftstreibender. In diesem Fall gebe es 30 anhängige Verfahren
wegen illegaler Beschäftigung, unterstrich Bures. Bei all diesen
Verwicklungen müsse man sich die Frage stellen, ob es Geldflüsse von
Schwarzunternehmern an die FPÖ gegeben habe, so Bures.

Sogar der Chef der deutschen Sonderkommission habe
festgestellt, dass die inkriminierten Firmen Kontakte bis in die
höchsten Kreise der Regierung hätten, erklärte die
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Da sei es auch nicht weiter
verwunderlich, dass die Schwarzunternehmer geschont werden und
effiziente Kontrollen und Regelungen, die die SPÖ immer wieder
gefordert habe, eingebracht hätte, von der Regierung abgelehnt
würden, kritisierte Bures. (Schluss) sl

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

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