• 29.01.2002, 12:58:30
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FP fordert jetzt Verkehrsgipfel mit Ministerin Forstinger

Projekt "U-Verlängerung nach NÖ" muß rasch in die "Startphase"!

St. Pölten (OTS) - Einen Verkehrsgipfel der Bundesländer
Niederösterreich und Wien mit Bundesministerin Forstinger bezüglich
U-Bahn-Verlängerung forderte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ
Landtag, LAbg. Barbara Rosenkranz. Nach den jüngsten positiven
Signalen aus der niederösterreichischen Verkehrsplanung könnte das
von den NÖ Freiheitlichen seit rund 10 Jahren geforderte Projekt
"Wiener U-Bahn über die Stadtgrenze" schon bald in die Startphase
gehen, so die FP-Politikerin. "Beharrlichkeit zahlt sich aus", so
Rosenkranz, "besonders wenn sie eine Verbesserung des öffentlichen
Verkehrs mit sich bringt!" ****

Jetzt müsse endlich Schluß mit den "Wiener Schildbürgerstreichen"
sein, daß U-Bahnlinien noch vor der Stadtgrenze im dichtverbauten
Stadtgebiet "verenden", kritisierte die freiheitliche Klubchefin.
Eine Studie der AKNÖ habe zudem festgestellt, daß der Pendleranteil
bei attraktiven Angeboten des öffentlichen Verkehrs bei 50 Prozent
liege. Rosenkranz: "Ein klares Signal für die von den Freiheitlichen
geforderte Verlängerung des Wiener U-Bahnnetzes über die Stadtgrenze
etwa nach dem Vorbild Londons oder Münchens.

Rosenkranz warf der Wiener Stadtregierung - im besonderen dem Büro
Rieder- eine extrem kurzsichtige Verkehrspolitik vor: "Alte und neue
U-Stationen verenden im Stadtgebiet, auf den Stadteinfahrten herrscht
das tägliche Chaos!" Provinzielle Äußerungen Wiener Politiker werden
jetzt am allerwenigsten gebraucht, schließlich finanziere die
Republik Österreich die Hälfte des U-Bahnausbaus. "Wien hat auch die
Pflicht, auf Pendlerinteressen Rücksicht zu nehmen!" "Heute benützen
mehr als 200.000 Kraftfahrzeuge - davon 20.000 LKW - die A2 im
Nahbereich Wiens, 1996 waren es lediglich 66.000!", stellt die
Klubchefin fest. "Chaotische Zustände herrschen mittlerweile aber
auch an der Wiener Nord- und Westeinfahrt!" Der FP-Landtagsklub werde
daher Ministerin Forstinger eine Resolution zukommen lassen, damit
Planungen für das Projekt "U-Verlängerung" noch in diesem Jahr
eingeleitet werden können. Ein weitere Antrag sei für den Landtag
vorgesehen, schloß Rosenkranz.

Rückfragehinweis: NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444

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