FP fordert jetzt Verkehrsgipfel mit Ministerin Forstinger

Projekt "U-Verlängerung nach NÖ" muß rasch in die "Startphase"!

St. Pölten (OTS) - Einen Verkehrsgipfel der Bundesländer Niederösterreich und Wien mit Bundesministerin Forstinger bezüglich U-Bahn-Verlängerung forderte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, LAbg. Barbara Rosenkranz. Nach den jüngsten positiven Signalen aus der niederösterreichischen Verkehrsplanung könnte das von den NÖ Freiheitlichen seit rund 10 Jahren geforderte Projekt "Wiener U-Bahn über die Stadtgrenze" schon bald in die Startphase gehen, so die FP-Politikerin. "Beharrlichkeit zahlt sich aus", so Rosenkranz, "besonders wenn sie eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs mit sich bringt!" ****

Jetzt müsse endlich Schluß mit den "Wiener Schildbürgerstreichen" sein, daß U-Bahnlinien noch vor der Stadtgrenze im dichtverbauten Stadtgebiet "verenden", kritisierte die freiheitliche Klubchefin. Eine Studie der AKNÖ habe zudem festgestellt, daß der Pendleranteil bei attraktiven Angeboten des öffentlichen Verkehrs bei 50 Prozent liege. Rosenkranz: "Ein klares Signal für die von den Freiheitlichen geforderte Verlängerung des Wiener U-Bahnnetzes über die Stadtgrenze etwa nach dem Vorbild Londons oder Münchens.

Rosenkranz warf der Wiener Stadtregierung - im besonderen dem Büro Rieder- eine extrem kurzsichtige Verkehrspolitik vor: "Alte und neue U-Stationen verenden im Stadtgebiet, auf den Stadteinfahrten herrscht das tägliche Chaos!" Provinzielle Äußerungen Wiener Politiker werden jetzt am allerwenigsten gebraucht, schließlich finanziere die Republik Österreich die Hälfte des U-Bahnausbaus. "Wien hat auch die Pflicht, auf Pendlerinteressen Rücksicht zu nehmen!" "Heute benützen mehr als 200.000 Kraftfahrzeuge - davon 20.000 LKW - die A2 im Nahbereich Wiens, 1996 waren es lediglich 66.000!", stellt die Klubchefin fest. "Chaotische Zustände herrschen mittlerweile aber auch an der Wiener Nord- und Westeinfahrt!" Der FP-Landtagsklub werde daher Ministerin Forstinger eine Resolution zukommen lassen, damit Planungen für das Projekt "U-Verlängerung" noch in diesem Jahr eingeleitet werden können. Ein weitere Antrag sei für den Landtag vorgesehen, schloß Rosenkranz.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/FKN