• 28.01.2002, 14:05:55
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Geringere Strahlendosis durch revolutionäres Röntgen=

Neuer digitaler Lungenaufnahmeplatz im Wilhelminenspital

Wien, (OTS) Ein hochmodernes digitales Lungenröntgen-System
ging vergangene Woche im Wilhelminenspital des Wiener
Krankenanstaltenverbundes (KAV) in den Probebetrieb. Größter Vorteil
des so genannten Lungenaufnahmeplatzes: Die Strahlendosis, der die
Patienten ausgesetzt sind, ist wesentlich geringer als bei
herkömmlichen Geräten. "Im Vergleich zur international üblich
modernen Standardaufnahmetechnik mit Film-Folien-Kombination kann die
Strahlendosis, dank des neuen Verfahrens, um 40 Prozent reduziert
werden", erklärt Univ. Prof. Dr. Helmut Umek, Vorstand des
Zentralröntgeninstitutes im Wilhelminenspital.

Höhere Sicherheit bei der Diagnose

Das neue Lungenröntgen bietet für die 18.000 Patienten, die
jährlich im Zentralröntgeninstitut "durchleuchtet" werden, auch noch
einen weiteren Vorteil: Das System verfügt über ein exakteres
Diagnoseverfahren als andere Methoden. "Die neue Digitaltechnik
bietet durch die elektronische Nachverarbeitung eine höhere
diagnostische Sicherheit", so Umek.

Kostenersparnis für das Wilhelminenspital

Zudem fallen durch den Einsatz des revolutionären Systems Kosten
weg, die übliche Lungenröntgen verursachen. "Durch den Wegfall von
Fehlbelichtungen kann das Krankenhaus Röntgenfilme und Filmchemie
einsparen", meint Umek. Auch würde dank der automatischen
Bildeinblendung das Personal merklich entlastet werden. (Schluss)
gn/bw

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Wiener Krankenanstaltenverbund/Public Relations
Birgit Wachet
Tel.: 53114/60103
e-mail: [email protected]

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