- 28.01.2002, 11:52:06
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Glawischnig: Bitte keine Filmschwerpunkte mehr im Regierungsprogramm
Filmschwerpunkte sind gefährliche Drohung - Entpuppen sich als Kürzungen
Wien (OTS) Die österreichischen Filmschaffenden sind so erfolgreich
wie kaum jemals zuvor und erringen derzeit auf internationalen
Filmfestivals zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt wieder am gestern
zuende gegangenen Filmfestival Saarbrücken. Doch die blau-scharze
Bundesregierung begreift bis heute nicht die Chancen, die sich aus
einer erhöhten Filmförderung ergeben. Die Sonderförderung aus den
Jahren 98 und 99, die den internationalen Aufschwung des
österreichischen Filmes mitermöglich hat, wurde gestrichen und auch
die regulären Filmförderungsmittel wurden gekürzt. Und auch das
ORF-Gesetz hat den Filmschaffenden weitere Gelder entzogen.
"Der im Regierungsprogramm versprochene Filmschwerpunkt entpuppt sich
also in der Realität als Kürzung. Jede weitere Ankündigung eines
derartigen Schwerpunktes kann daher von den Filmschaffenden nur als
gefährliche Drohung aufgefaßt werden. Die Grünen fordern daher einen
Filmgipfel und die Aufstockung der Filmfördermittel auf 300 Millionen
Schilling. Weiters sollen steuerliche Maßnahmen zur
Kapitalinvestition von privaten Anlegern bei Fimprojekten ermöglicht
werden", verlangt die Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig.
Rückfragehinweis: Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (01) 40110-6707
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