- 28.01.2002, 09:30:33
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Weiterbildung voll im Trend -2001 bereits 317.000 WIFI-Kursteilnehmer
Landertshammer: "Die Zahl der Berufstätigen, die Weiterbildungsangebote nutzen, steigt rasant"
Wien (PWK069) - Aufgrund der Globalisierung und durch den raschen
technologischen Wandel in den letzten Jahren, kam es zu dramatischen
Veränderungen der Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter.
"Und viele haben es erkannt: Weiterbildung - lebensbegleitendes
Lernen - ist in vielen Fällen der Schlüssel zum Erfolg, die
Voraussetzung für den nächsten Karriereschritt", ist Dr Michael
Landertshammer, Leiter des WIFI Österreich und der Abteilung
Bildungspolitik der WKÖ, überzeugt. Im Rahmen der Umfrage über das
Wirtschaftsklima im Herbst 2001 gaben bereits 36% der Berufstätigen
an, dass sie in den nächsten 12 Monaten konkrete Maßnahmen zur
beruflichen Weiterbildung planen. "Diese Tendenz macht sich auch bei
den WIFI-Kursanmeldungen bemerkbar. Im letzten Kursjahr gab es
österreichweit bereits 317.000 Kursteilnehmer in fast 26.000 Kursen
und Seminaren", freut sich Landertshammer. Im Jahr 2000 waren es
306.000 Kursteilnehmer in 24.000 Kursen.
Der Wirtschaft kommt große Bedeutung als Ratgeber in
Weiterbildungsfragen zu. Für 38% der Bevölkerung ist der Betrieb die
bevorzugte Informationsquelle für Weiterbildung, für 36% sind es die
ausgebauten Beratungs- und Informationszentren der
Wirtschaftskammern. "Angesichts der großen Nachfrage nach
Weiterbildungsangeboten freue ich mich besonders über die von der
Wirtschaftskammer erreichte Erhöhung des Bildungsfreibetrages von 9
auf 20% bzw die Schaffung einer Prämie von 6% für jene Unternehmen,
die den Freibetrag nicht in Anspruch nehmen können. Das bringt den
Betrieben, die in die Weiterbildung investieren eine echte
Entlastung", resümiert Landertshammer.
Dass Weiterbildung voll im Trend liegt, zeigt sich auch an der hohen
Eigeninitiative der Mitarbeiter. 82% der Befragten gaben an, dass die
Initiative zum Besuch einer Weiterbildungsveranstaltung von ihnen
selbst ausging. Hauptmotiv sind primär persönliches und/oder
berufliches Interesse, seltener, nur in 9 Prozent der Fälle, wird die
Weiterbildungsmaßnahme vom Betrieb gefordert. "Die Mitarbeiter haben
den Wert und die Chancen, die Weiterbildung bieten kann, erkannt",
schließt Landertshammer. (GT)
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