- 28.01.2002, 08:21:24
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Wie viele Religionen verträgt eine Großstadt wie Wien: Chance oder Risiko?
Podiumsdiskussion an der Universität Wien
Wien (OTS) - Am Mittwoch, 30. Jänner 2002, findet um 18 Uhr in der
ehemaligen Kapelle des Alten AKH (Universitätscampus Altes AKH, Hof
2, Spitalgasse 2, 1090 Wien) eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wie
viele Religionen verträgt eine Großstadt wie Wien: Chance oder
Risiko? Ist die Uni Wien ein Vorbild?"
Es diskutieren Zeynep Baraz (Soziologie- und
Psychologiestudentin), Azra Dobraca (Studentin der
Religionspädagogischen Akademie Wien), Francis Konan Kouakou (Student
der Volkwirtschaftslehre), Herbert Eisenstein (FPÖ Wien), Anas
Schakfeh (Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich),
Konstantin Spiegelfeld (Universitätsseelsorger und Rektor des
Afro-Asiatischen Institutes Wien) sowie Kurt Stürzenbecher
(Integrationssprecher der SPÖ Wien). Moderiert wird die Diskussion
von Hubert Feichtlbauer, die Eröffnung wird der Rektor der
Universität Wien, Magnifizenz Winckler, vornehmen.
Neben grundlegenden Fragen - Spielt die Glaubenseinstellung der
Studierenden an der Universität (Wien) überhaupt eine Rolle? Wird ein
mögliches "Anderssein" von Angehörigen "anderer Religionen" überhaupt
wahrgenommen? Fühlen sich Studierende aufgrund ihrer Religion anders
behandelt? u.a. - soll die Rolle der Universität Wien und der Stadt
Wien beleuchtet werden - z.B. Stellt die Universität (Wien) einen
Mikrokosmos dar für das Zusammenleben von Angehörigen verschiedener
Religionen? Welchen Beitrag leisten Universität und Stadt, um eine
Vielfalt (der Religionen) zu gewährleisten, um Studienmöglichkeiten
und Lebensbedingungen sicherzustellen? Welche Rolle spielt Religion
in Lehre und Forschung? Gibt es einen Dialog auf ExpertInnenebene und
wird dieser in den jeweiligen Disziplinen gelehrt? Bieten Universität
und Stadt Gelegenheit, den Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und
Religionen zu "lernen"?
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Vortragsreihe "Offene
Stadt - Offene Universität" statt. Diese verfolgt das Ziel, die
Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der Universität Wien
weiter zu intensivieren. Der interessierten Öffentlichkeit wird dabei
die Möglichkeit geboten, an Diskussionen und Vorträgen über Themen,
die ihren Lebensraum betreffen, teilzunehmen.
Im Sommersemester wird die Reihe mit einer Podiumsdiskussion zum
Schwerpunkt Universitätsreform fortgesetzt.
Rückfragehinweis: Monika Beringer-Ermer
Zentrum für Forschungsförderung, Drittmittel und
Öffentlichkeitsarbeit
Universität Wien
Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Tel.: +43/1/4277/18101
Fax: +43/1/4277/9181
mailto:[email protected]
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