"profil": Lauda Air mit neuem Corporate Design

Zürich zweiter Charter-Knoten - Australienflüge werden aufgestockt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, will die Lauda Air nach den finanziellen Problemen des Vorjahrs nun neu durchstarten. Die Tochtergesellschaft von Austrian Airlines beabsichtigt, die Abhängigkeit vom klassischen Chartergeschäft zu reduzieren und will sich stärker im touristischen Linienverkehr profilieren.

Laut einem internen Strategiepapier des neuen Vorstandsduos Christian Fitz und Thomas Suritsch soll der Marktanteil im Urlaubereiseverkehr in Österreich von 40 auf 50 Prozent gesteigert werden. Zürich wird neben Wien zum zweiten Knoten im Urlauberreiseverkehr Richtung Karibik ausgebaut. Partner der Lauda Air in Zürich ist der Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan. Der bisherige Geschäftsführer der Lauda Air-AUA-Chartermarketinggesellschaft, Herbert Koschier, wechselt nach Zürich als Verkaufsleiter.

Die Flüge von Wien nach Australien werden von bisher fünf auf sechs und mit Beginn des Sommerflugplans Anfang Mai auf sieben aufgestockt. Auch die Frequenzen nach Dubai sollen erhöht werden. Cochin im südindischen Bundesstaat Kerala soll neu dazukommen, zitiert "profil" aus dem Strategiepapier.

Werbeauftritt und Corporate Design der Lauda Air sollen einem Face Lifting unterzogen werden, für das Niki Laudas langjähriger Berater in Werbe- und Designangelegenheiten, der Grafiker und Designer Hannes Rausch verantwortlich zeichnet. Das neue Erscheinungsbild wird auch Auswirkungen auf die Uniformen haben. In einem ersten Schritt soll das rote Lauda-Kapperl, das bislang alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt tragen verschwinden.

Nach der Einigung mit den Betriebsräten über eine befristete sechsprozentige Gehaltskürzung wird es dennoch weitere Sparmaßnahmen geben. Drei von acht Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen der Type Boeing 737 sollen verkauft oder verleast werden. Der erste Teilerfolg: Ein Jet wurde bereits samt Cockpit-Crew und Kabinenpersonal an die deutsche Regionalfluggesellschaft Eurowings verleast.

Im laufenden Jahr will Lauda-Air-Vorstandssprecher Fitz ausgeglichen bilanzieren. Wird die Trendwende geschafft, stellt der Vorstand laut "profil" den Mitarbeitern Erfolgsprämien in Aussicht.

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"profil"-Redaktion

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