- 25.01.2002, 13:35:55
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Jung weist SP-Kritik an Abfangjägerbeschaffung zurück
Freiheitlicher Wehrsprecher begrüßt Entscheid zum Kauf von Transportmaschinen
Wien, 2002-01-25 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg.z.NR
Bgdr Wolfgang Jung, bezeichnet die Forderung des
Rechnungshofsprechers der SPÖ, Kräuter, den Kauf der Abfangjäger
zurückzustellen, als schrullig und wirklichkeitsfremd. "Der
Rechnungshof hat Entscheidungsabläufe, ordnungsgemäße Abwicklung des
Geschäftsvorganges und buchhalterische Vorgänge zu überprüfen, der
Kaufentscheid ist aber letztlich ein (sicherheits-)politischer, der
aufgrund militärischer Notwendigkeiten getroffen wird. Kräuter sollte
darüber einmal mit seinem Wehrsprecher reden - Schuster bleib bei
deinen Leisten".
Gleichzeitig begrüßt Jung den Entschluß des Verteidigungsministeriums
die kostengünstige Beschaffung von drei Transportmaschinen zu prüfen.
Damit wäre endlich der Transport und die Versorgung für im Ausland
befindliche österreichische Soldaten auf kostengünstige Weise gelöst.
Gleichzeitig fände das unwürdige Schauspiel ein Ende, daß wir bei
jedem Auslandseinsatz bei anderen, auch kleineren Staaten, um
Unterstützung beim Lufttransport bitten müssen. Letztlich hätte
Österreich damit außerdem die Möglichkeit bei Bedarf kurzfristig
eigene Staatsbürger aus Krisengebieten zu evakuieren und Hilfsflüge
bei Katastropheneinsätzen durchzuführen.
"Wieder einmal war es Minister Scheibner, dem es in zäher
Überzeugungsarbeit gelungen ist, einen weiteren, längst fälligen,
Schritt in der Entwicklung der österreichischen Landesverteidigung
durchzusetzen", schloß Jung. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
01 40110 5833
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