WGKK: Spitzenmedizin mit Herz im Hanusch-Krankenhaus

"Was haben Sie auf dem Herzen?" - Kunsttherapie in der Kardiologie

Wien (OTS) - Im Hanusch-Krankenhauses der Wiener
Gebietskrankenkasse gibt es österreichweit das einzige kardiologische Zentrum, das spitzenmedizinische high-tech Angebote mit psychosomatischer Betreuung und Kunsttherapie verbindet. Die moderne biologische Medizin vernachlässigt oft den Symbolcharakter des Herzens und behandelt es lediglich als Pumporgan. Die Kunsttherapie fördert die bildnerische Aufarbeitung der individuellen Herzsymbolik und begünstigt so den Heilungsprozess und trägt damit zur Gesundung der Patienten bei. Die dabei entstandenen Werke sind ab heute im Rahmen der Ausstellung "Was haben Sie auf dem Herzen?" im Hanusch-Krankenhaus zu sehen. Kostproben sind auch auf der homepage der Wiener Gebietskrankenkasse http://www.wgkk.at zu bewundern. ****

Die 2. Medizinische Abteilung des Hanusch-Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse, Vorstand Prim. Dr. Georg Gaul, verfügt als einzige kardiologische Abteilung in Österreich über einen integrierten Psychosomatikbereich, der von Oberarzt Dr. Georg Titscher geleitet wird. In diesem Rahmen haben herzkranke PatientInnen seit eineinhalb Jahren die Möglichkeit an einer kunsttherapeutischen Einzel- oder Gruppentherapie teilzunehmen. Patientenbilder, die während dieser Arbeit unter der Leitung der Kunsttherapeutin Christa Niederreiter entstanden sind, werden in einer Ausstellung erstmals vorgestellt.

Die Ausstellung wird heute Freitag, den 25. Jänner 2002 um 18.00 Uhr, im Pavillon 5, Parterre, des Hanusch-Krankenhauses, Heinrich-Collin-Straße 30, 1140 Wien, eröffnet. Sie ist anschließend bis 30. April 2002 täglich im Pavillon 2, 2. Stock auf den Gängen der Herzambulanzen zu besichtigen.

Das Herz als Symbol für Liebe, für Gefühle überhaupt, ist in unserem Kulturkreis jedem vertraut und auch im Alltag präsent. Die moderne biologische Medizin vergißt in ihrer Krankheitsorientierung häufig diesen eminenten Symbolcharakter und beschränkt sich auf die Metapher des Herzens als Pumporgan.

Kunsttherapie berücksichtigt die individuelle Herzsymbolik von PatientInnen und bietet die Möglichkeit, seelisches Geschehen durch bildhafte Gestaltung nach außen zu bringen und somit sichtbar und (be)greifbar zu machen. Was in Worten oft nicht oder nur schwer ausgedrückt werden kann, zeigt sich in der bildnerischen Darstellung.

Der kreative Prozeß des Malens und Zeichnens kann Energien befreien und in Fluß bringen, die sonst in nicht mehr adäquaten Verhaltensmustern eingeschlossen und blockiert sind. Mit dem Gestalten eines Bildes ordnet und strukturiert sich auch das Ich. Durch den Wechsel von bildnerischer Gestaltung und bewußter verbaler Verarbeitung können neue Einsichten entstehen, Zusammenhänge erkannt und neue Wahl- und Handlungsmöglichkeiten gefunden werden. So werden bewußte und unbewußte Vorstellungen und Einstellungen, Gefühle und Gedanken auf neue Weise wahrgenommen, reflektiert und für Wachstum und Veränderung genützt.

Die im Hanusch-Krankenhaus einmalige kardiologische Kunsttherapie fördert und begünstigt den Heilungsprozess und trägt damit zur Gesundung der Patienten bei.

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Gebietskrankenkasse/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Jan Pazourek
Tel.: (01) 60122 DW 2254 od. 0664 31 31 794
jan.pazourek@wgkk.sozvers.at
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