- 25.01.2002, 10:53:50
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ÖAMTC: Generalverkehrsplan berücksichtigt wesentliche Straßenausbauten=
Kritik an Planungslücke im Südraum von Wien
Wien (ÖAMTC-Presse) - Im nun vorliegenden Gesamtverkehrsplan ist
es nach Meinung des ÖAMTC gelungen, die wesentlichsten Anliegen des
Straßenausbaues einzubeziehen. Lückenschluss, Tunnelausbau (zweite
Tunnelröhren), sowie Erweiterungen des hochrangigen Straßennetzes zur
Ostöffnung und Verbreiterung der Autobahnen werden realisiert.
Enthalten ist auch der Lückenschluss der A 22 (Donauuferautobahn)
zwischen dem Knoten Kaisermühlen und der künftigen 6. Wiener
Donaubrücke, und damit zur Wiener Südumfahrung S 1 (bisher B 301).
Der ÖAMTC kritisiert jedoch das Fehlen des Vollausbaus am Knoten
Guntramsdorf der A 2 (Südautobahn). Außerdem fehlt eine eigene Trasse
der
A 3 ab Guntramsdorf Richtung Wien und an die Wiener Südumfahrung S 1
(bisher B 301). Ohne diese Ausweichstrecke kann die Verkehrssteuerung
im Süden Wiens nicht funktionieren. Es ist nämlich trotz des Ausbaues
der A 2 auf vier Fahrstreifen nicht mit einer dauernden Lösung des
Staus südlich von Wien und schon gar nicht auf der Wiener
Südost-Tangente zu rechnen.
Offene Fragen bestehen auch noch, weil die Vereinbarungen mit den
Bundesländern noch nicht abgeschlossen sind. ÖAMTC-Experte Willy
Matzke hat auch gleich ein handfestes Beispiel parat: "In der
Steiermark wird die S 36 nur bis Scheifling geführt. Die logische
Fortsetzung nach Kärnten, wo sich LKW-Kolonnen durch die
Ortsdurchfahrten von Scheifling und Neumarkt wälzen, ist im
Generalverkehrsplan aber nicht enthalten."
(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl
Rückfragehinweis: ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
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