ÖAMTC: Generalverkehrsplan berücksichtigt wesentliche Straßenausbauten

Kritik an Planungslücke im Südraum von Wien

Wien (ÖAMTC-Presse) - Im nun vorliegenden Gesamtverkehrsplan ist
es nach Meinung des ÖAMTC gelungen, die wesentlichsten Anliegen des Straßenausbaues einzubeziehen. Lückenschluss, Tunnelausbau (zweite Tunnelröhren), sowie Erweiterungen des hochrangigen Straßennetzes zur Ostöffnung und Verbreiterung der Autobahnen werden realisiert. Enthalten ist auch der Lückenschluss der A 22 (Donauuferautobahn) zwischen dem Knoten Kaisermühlen und der künftigen 6. Wiener Donaubrücke, und damit zur Wiener Südumfahrung S 1 (bisher B 301).

Der ÖAMTC kritisiert jedoch das Fehlen des Vollausbaus am Knoten Guntramsdorf der A 2 (Südautobahn). Außerdem fehlt eine eigene Trasse der
A 3 ab Guntramsdorf Richtung Wien und an die Wiener Südumfahrung S 1 (bisher B 301). Ohne diese Ausweichstrecke kann die Verkehrssteuerung im Süden Wiens nicht funktionieren. Es ist nämlich trotz des Ausbaues der A 2 auf vier Fahrstreifen nicht mit einer dauernden Lösung des Staus südlich von Wien und schon gar nicht auf der Wiener Südost-Tangente zu rechnen.

Offene Fragen bestehen auch noch, weil die Vereinbarungen mit den Bundesländern noch nicht abgeschlossen sind. ÖAMTC-Experte Willy Matzke hat auch gleich ein handfestes Beispiel parat: "In der Steiermark wird die S 36 nur bis Scheifling geführt. Die logische Fortsetzung nach Kärnten, wo sich LKW-Kolonnen durch die Ortsdurchfahrten von Scheifling und Neumarkt wälzen, ist im Generalverkehrsplan aber nicht enthalten."

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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