Bahnhof Hamburg-Dammtor nach der Sanierung

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Anmoderation
Großer Bahnhof für einen Bahnhof. Zur festlichen Wiedereröffnung des Bahnhofes Hamburg-Dammtor ist Prominenz anwesend, angeführt von Bürgermeister und Bahnchef. Hartmut Mehdorn wird in Zukunft noch häufig Grund zum Feiern haben. Viele Bahnhöfe werden saniert und bald neueröffnet. Es geht auf ihn zurück, die Bahnhöfe mit großem Aufwand umzugestalten - vom zugigen Kunden-Umschlagplatz zum schicken Marktplatz mit Zuganschluss. Renommierobjekte dieser Art sind bereits der Leipziger und der Mannheimer Hauptbahnhof. Nun kommt ein neues Schmuckkästchen hinzu - eben Hamburg-Dammtor.

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Viel Licht fällt durch die Glasfronten in die Tonnengewölbe der Halle. Eine Atmosphäre aus Transparenz und Großzügigkeit, kombiniert mit der Eleganz von alten und dem Original nachgefertigten Holzfriesen. 3.300 Quadratmeter stehen für Läden zur Verfügung; ein großes, modernes Reisezentrum empfängt Bahnkunden mit 6 Schaltern. 24 Millionen Euro wurden investiert, um Bahnsteige und Bahnhofshalle zu erneuern. Der neue Bahnhof Hamburg-Dammtor ist ein weiterer Meilenstein beim Umbau von historischen Bahnhöfen in moderne Dienstleistungszentren wie von Bahnchef Hartmut Mehdorn anvisiert.

O-Ton Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG (0:24 sec.)

Wir sagen heute, Bahnhöfe sind eigentlich Multiports, man soll sich dort wohlfühlen, man soll dort einkaufen gehen. Wir sind große Kaufhäuser, wo man auch Bahnfahren kann. Also der Charakter der Bahnhöfe verändert sich und so bauen wir sie auch um.

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Messebahnhof heißt er heute, Kaiserbahnhof wurde er früher genannt.

Vor fast 100 Jahren wurde der Bahnhof Dammtor errichtet, auf der Verbindungsstrecke zwischen Hamburg-Altona, das damals noch unter dänischer Flagge stand, und dem hansestädtischen Hauptbahnhof. Aber Dammtor sollte mehr sein als nur Haltpunkt - er sollte auch repräsentieren, wie Bahnsprecher Egbert Meyer Lovis weiß.

O-Ton Meyer-Lovis, Sprecher DB (28 sec.)

Also um diesen Bahnhof rankt sich viel. Er heißt nicht umsonst der sog. Kaiserbahnhof. Er wurde gebaut 1903. Hier ist der Kaiser das erste mal ausgestiegen. Hat gesagt, naja, sehr nett sieht es hier aus. Es war immer der Staatsempfangsbahnhof von Hamburg. Hier stiegen die Persönlichkeiten aus, um direkt zum Rathaus zu kommen.

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Nach umfangreicher Rekonstruktion steht der Bahnhof Hamburg-Dammtor heute wieder im neuen Glanz. Wobei auf das Alte nicht verzichtet wurde. Behutsam und im Einklang mit dem Denkmalschutz erneuerte man zunächst bis 1990 die Außenfassade. Ab 1999 beschäftigte man sich mit dem Innenausbau. Hier traf man auf ungeahnte Schwierigkeiten. Kaputte Gleiströge, die das Schleppwasser der Züge aufnehmen führten zu großen Durchfeuchtungen. Hinzu kamen alte Kriegsschäden. Frauke Büscher von der Projektsteuerung dazu:

O-Ton Frauke Büscher, (0:28 sec.)

Es gibt ja ganz wenig Bahnhöfe und da ist der Bahnhof Dammtor hier eigentlich bundesweit der schwierigste. Da wir hier eine Brückenkonstruktion haben und alle Arbeiten unter dem rollenden Rad durchführen mussten. Das bedeutet, alle alle Durchführungsmaßnahmen sind hier während der Zugfahrten durchgeführt worden.

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Sperrzeiten für Bauarbeiten gab es nur nachts und auch da nur für 3,5 Stunden. Die Bauzeit verlängerte sich um ein Jahr über den Plan hinaus, was von verschiedenen Seiten kritisiert wurde. Die Arbeiten in der Peripherie des Bahnhofs sind noch nicht ganz vollendet. Weiter gebaut wird am sogenannten Tiergartentunnel. Das aber wird den Verkehr und die etwa 63.000 Reisenden und Kunden, die den Bahnhof Dammtor täglich frequentieren, nicht beeinträchtigen.

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