Österreich 1 und FM4 mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung 2001 ausgezeichnet

Wien (OTS) - Gestern, 23. Jänner 2002, fand im RadioKulturhaus die Überreichung des 4. Radiopreises der Erwachsenenbildung statt. Träger der Auszeichnung sind u. a. die Österreich 1-Redakteure Elisabeth Stratka und Gerald Navara in der Sparte Information und Rainer Rosenberg und Willi Resetarits in der Sparte Kultur. FM4-Redakteurin Elisabeth Scharang ging in der Sparte "Interaktive und experimentelle Produktionen" als Siegerin hervor. Als "Hausherr" hielt Hörfunkintendant Manfred Jochum die Eröffnungsrede, Germanist Wendelin Schmidt-Dengler die Laudatio, Staatsoperndirektor Ioan Holender überreichte den Preisträgern Medaillen und Urkunden.****

In der Sparte Information ging der "Radiopreis" an Elisabeth Stratka und Gerald Navara für das im Rahmen der Ö1-"Hörbilder spezial" gesendete Feature "Der steirische Schindler". Die Sendung behandelt die unglaubliche Geschichte des Grazers Josef Schleich, der in den Jahren 1938 bis 1941 Tausenden Juden das Leben gerettet hat. Den "Radiopreis" in der Sparte Kultur erhielten Rainer Rosenberg und Willi Resetarits für die "Willi-Resetarits-Radioshow", die monatlich im RadioKulturhaus vor Publikum stattfindet und live in Österreich 1 übertragen wird.
Und: Neben den Ö1-Preisträgern erhielt auch FM4-Redakteurin Elisabeth Scharang für das "FM4-Jugendzimmer" in der Sparte "Interaktive und experimentelle Produktionen" den Radiopreis der Erwachsenenbildung.

Hörfunkintendant Manfred Jochum in seiner Rede: "Der Anspruch an Bildung in den elektronischen Medien, der Anspruch an Bildung im sogenannten Informationszeitalter, in dem Inhalte innerhalb kürzester Zeit und weltweit abrufbar sind, hat sich gewandelt und wird sich in Zukunft weiter verändern. Es wird immer schwieriger, aus der Masse an Informationen jene Aspekte zu filtern und für sich richtig anzuwenden, die für den Einzelnen sinnvoll und brauchbar sind. Ich gratuliere deshalb allen Preisträgerinnen und Preisträgern des ‚Radiopreises 2001‘. Sie haben mit ihren Sendungen einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, dass die mediale Realität nicht nur bunter und vielfältiger ist, sondern sich vor allem geistig differenzierter, klüger und politisch verantwortungsbewusster darstellt."

Eine aus sechzehn Personen bestehende Jury - neun Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner sowie sieben Journalistinnen und Journalisten - hat am 21. November 2001 zum vierten Mal den Radiopreis der Erwachsenenbildung vergeben. Der Preis wird von vier österreichweit tätigen Verbänden der Erwachsenenbildung - den Bildungshäusern, dem BüchereiVerband, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen und dem WIFI - gestiftet. Aus 56 eingereichten Sendungen aus dem ORF und der freien Radioszene wurden von einer Vorjury 14 Produktionen für die Preisvergabe in den Sparten Information, Kultur, Bildung/Wissenschaft sowie Interaktives/Experimentelles nominiert.(hb)

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