Bartenstein würdigt Innovationskraft der heimischen Unternehmen

Staatspreis für Innovation 2001 geht an oberösterreichische Maschinenbaufirma

Wien (BMWA/OTS) - Den oft als "Technologie-Oscar" bezeichneten Staatspreis für Innovation hat heute Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein an die oberösterreichische Maschinenbaufirma Engel verliehen. Der Minister bezeichnete dabei die Förderung von Innovationen in bestehenden Unternehmen als eines der wichtigsten Ziele einer zukunftorientierten und arbeitsmarktunterstützenden Wirtschaftspolitik. Sein Ressort habe daher die Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit - etwa durch die Liberalisierung und Entbürokratisierung der Gewerbeordnung oder durch die Verlängerung und Ausdehnung auf Betriebsübernehmer des Neugründungsförderungsgesetz - deutlich verbessert, um die Innovationskraft der heimischen Unternehmen zu erhöhen. Derzeit hat Österreich mit 59,1 % die zweithöchste Anzahl an innovativen Klein-und Mittelbetrieben in Europa aufzuweisen (EU-Durchschnitt: 44 %). Auch bei den Innovationskooperationen liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt. ****

Das oberösterreichische Familienunternehmen Engel erhielt diesen Staatspreis für seine elektrische Spritzgießmaschine "E-Motion", die im Vergleich zu hydraulischen Maschinen noch präzisere Kunststoffteile erzeugen kann. Das in Schwertberg beheimatete Unternehmen mit weiteren Standorten in Österreich, USA, Kanada und Korea wurde durch eine kompetente Jury aus dem Kreis der neun Landessieger nach den Auswahlkriterien Innovation, Nutzen, Marktchancen, volkswirtschaftliche Effekte und Ökologie ermittelt.

Burgenländischer Kandidat für den Innovationsstaatspreis war die Eisenstädter Firma I&T Innovation Technology Entwicklungs- und Holding AG, die im Vorjahr den Landespreis für ein Verfahren zur Produktion von Flachleitern und flexiblen Leiterplatten für die Automobilindustrie erhielt. Aus Kärnten ging das Wolfsberger Unternehmen Asta Medica Arzneimittel ins Rennen, das ein neues Verfahren zur Herstellung von Osteoporose-Medikamenten entwickelt hat. Niederösterreich hatte Pollmann Austria aus Karlstein nominiert. Pollmann wurde im Vorjahr mit dem Landespreis für eine Folientechnik zur Produktion von Mechatronik-Baugruppen ausgezeichnet. Eine Spezialwalze, deren Lebensdauer um ein Drittel länger ist als die aller bisherigen Walzen, hatte dem Salzburger Eisenwerk Sulzau-Werfen die Nominierung zum Innovationsstaatspreis 2001 eingebracht. Die Grazer Hyperwave Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft hat eine Wissensmanagement-Software entwickelt und ist dafür im Vorjahr mit dem Forward Award 2001, dem steirischen E-Business-Preis, ausgezeichnet worden. Aus Tirol wurde Datarius Technologies aus Reutte nominiert. Datarius hat einen Multifunktionstester für die Qualitätssicherung in der DVD-Produktion hergestellt. Das Ländle schickte Obrist Engineering mit seiner umweltfreundlichen CO2-Klimaanlage für Fahrzeuge ins Rennen. Frequentis Nachrichtentechnik war als Gewinner des Mercur 2001 der Kandidat der Bundeshauptstadt. Das Unternehmen hat ein Prüfsystem für Schifffunk errichtet.

Insgesamt reichten mehr als 800 österreichische Unternehmen im Vorjahr ihr Produkte zum Staatspreis 2001 ein. Die Auszeichnung des innovativsten Unternehmens Österreichs erfolgt bereits zum 22. Mal.

Eine ausführliche Beschreibung des Staatspreisträgers sowie der nominierten Projekte der Bundesländersieger wird unter www.staatspreis.co.at angeboten. Fotos von der Preisverleihung am 21. Jänner 2002, um 17.30 Uhr, werden nach der Veranstaltung unter www.fotodepot.at (Benutzername: Staatspreis / Passwort: Staatspreis) bereitgestellt.

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