"E-Motion" - mit Präzision zum Staatspreis für Innovation

Wien (OTS) - Für seine elektrische Spritzgießmaschine "E-Motion", die im Vergleich zu hydraulischen Maschinen noch präzisere Kunststoffteile erzeugen kann, erhielt das oberösterreichische Familienunternehmen Engel am 21. Jänner 2002 im Wiener Odeon Theater den Staatspreis für Innovation. Der Wettbewerb wird jährlich von der Innovationsagentur in Kooperation mit den Bundesländern und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) durchgeführt.

Die elektrisch angetriebene Spritzgießmaschine "E-Motion" ist eine Ergänzung zu den mehr als 16.000-fach im Einsatz stehenden hydraulischen Holmlosmaschinen der Firma Engel. Damit ist eine noch exaktere Herstellung von Hochpräzisions- und Mikroteilen in der Medizin-, Automobil- und Elektrotechnik möglich. Die servoelektrische Antriebstechnik kombiniert Präzision und Wiederholgenauigkeit mit wichtigen umweltverträglichen Aspekten: Energieverbrauch, Lärmemission und Kühlwasserbedarf können erheblich gesenkt werden und die umweltbelastende Entsorgung des Hydrauliköls entfällt.

Das in Schwertberg beheimatete Unternehmen mit weiteren Standorten in Österreich, den USA, Kanada und Korea wurde durch eine hochkarätige Jury aus dem Kreis der neun Landessieger nach den Auswahlkriterien Innovation, Nutzen, Marktchancen, volkswirtschaftliche Effekte und Ökologie ermittelt.

UTA-Vorstand Mag. Johannes Schwertner, Sprecher der Jury: "Die Entscheidung der Jury fiel zugunsten der oberösterreichischen Firma Engel, da sie eine maschinenbauliche Innovation von internationalem Format entwickelt hat, die weltweit einzigartig ist und neben dem technologischen Nutzen auch volkswirtschaftliche Vorteile bietet."

Der Geschäftsführer Technik der Firma Engel, Dr. Otto Urbanek, nahm die wertvolle Trophäe und den mit rd. EUR 7.300 (ca. ATS 100.000) dotierten Preis von Bundesminister Dr. Martin Bartenstein und Dr. Helmut Dorn, Geschäftsführer der Innovationsagentur, in Empfang. Über 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik wohnten der Gala "Sternstunden der Innovation" im Wiener Odeon Theater bei.

Mehr als 800 österreichische Unternehmen reichten im Vorjahr ihre Projekte ein, um den begehrten Staatspreis für Innovation 2001 zu erhalten. Die Auszeichnung des innovativsten Unternehmens Österreichs erfolgt bereits zum 22. Mal. Für die Ausschreibung verantwortlich zeichnet die Innovationsagentur, jene Gesellschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Wirtschaftskammer Österreich, die hilft, innovative Projekte in die Tat umzusetzen. Sie unterstützt Unternehmen bei der Finanzierung in der Startphase, vermittelt Kapitalgeber und Know-how und bietet universitären Forschern Hilfestellung bei der Patentverwertung von innovativen Produkten, Verfahren und Anwendungen.

Unterstützt wird der Staatspreis für Innovation 2001 vom Forschungsförderungsfonds (FFF), der Oesterreichischen Nationalbank, der Wirtschaftskammer Österreich sowie der UTA Telekom AG als Hauptsponsor.

Eine Beschreibung sämtlicher Siegerprojekte samt Kontaktadressen wird unter http://www.staatspreis.co.at angeboten.

Fotohinweis: Fotos von der Preisverleihung am 21. Jänner 2002, um 17.30 Uhr, werden nach der Veranstaltung (ca. ab 21.00 Uhr) unter http://www.fotodepot.at zum Download bereitgestellt (Benutzername:
Staatspreis / Passwort: Staatspreis).

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