AK/ÖGB-Veranstaltung: Macht & Manipulation im Betrieb

Wien (AK) - Umstrukturierung im Betrieb, Neuroganisation, wie
geht das? Immer mehr Unternehmen holen sich dabei Hilfe von Außen, beauftragen externe BeraterInnen und hoffen auf deren Wissen und ihre neuen Kommunikationsmethoden. Auf den ersten Blick erscheinen die dabei eingesetzten Methoden der Befragung, der Projektgruppenarbeit oder der Informationsveranstaltungen tatsächlich auch für die Belegschaft nützlich. Bieten sich doch den ArbeitnehmerInnen augenscheinlich Möglichkeiten, Wünsche mitzuteilen und lang Aufgestautes abzulassen. Näher betrachtet, verlieren diese Methoden aber rasch ihre Unschuld: Allzuoft handelt es sich um den Versuch von Verhaltenssteuerung durch den Einsatz modernster Sozialtechniken.

Welche Manipulationsgefahren drohen, soll im Rahmen der Veranstaltungsreihe "gesellschaftspolitisches diskussionsforum" aufgezeigt werden.

Veranstaltung "Macht und Manipulation"
Montag, 28. Jänner 2002, 9.00 Uhr

AK Bildungszentrum
4, Theresianumgasse 16-18

Das Programm:

9.00 "Stadtwerke Bremen - Wie Wandel gemacht wird"
An diesem Fallbeispiel, das erst jüngst von Managementzeitungen als zukunftsweisend ausgezeichnet wurde, wird aufgezeigt, welche Manipulationsgefahren drohen.
Ulrich Schönbauer, Abt. Sozialwissenschaften, AK Wien

11.00 "Macht und Veränderung in Organisationen"
Ebenfalls an Hand eines Beispiels werden Möglichkeiten einer mitbestimmungsorientierten Vorgangsweise vorgestellt. Die Basis dafür: Kommunikation auf der Grundlage von Organisationsanalysen. Erhard Friedberg, Univ. Prof., Institut d´ Etudes Politiques, Cycle Superieur de Sociologie, Paris

anschl. Workshops

13.30 "Reorganisation bei den Österr. Bundesbahnen"
Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender Gewerkschaft der Eisenbahner

anschl. Diskussion mit
Petra Draxl (ÖSB Wien), Birgit Buchinger (Solution, Sozialforschung und Entwicklung, Salzburg), Wilhelm Haberzettl (Gew. D. Eisenbahner), Erhard Friedberg (Institut d´ Etudes Politiques, Frankreich), Ulrich Schönbauer (AK Wien)
Moderation: Astrid Zimmermann, Der Standard

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AK Wien Presse Thomas Angerer

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