Hohe Investitionen der Betriebe sind Grundlage für Tourismusboom

Logistik in Wintersportorten hat sich deutlich verbessert

Wien (PWK032) - Die Tourismusbetriebe haben viel zu der jetzt allgemein gelobten positiven Entwicklung des Tourismus beigetragen. Seit einigen Jahren wurde und wird vermehrt in die Ausstattungsqualität und das Erlebnisangebot investiert, was sich jetzt offenbar bezahlt gemacht hat, erklärte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Johann Schenner, anlässlich der internationalen atb-Pressekonferenz auf dem Wiener Messegelände.

Ein wichtiges Indiz für die Investitionsfreudigkeit der Betriebe sind die Kreditanträge bei den Förderungsbanken. Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank verzeichnete 2001eine weitere Zunahme der Kreditansuchen. Konkret wurde ein gefördertes Investitionsvolumen von 5,3 Milliarden Schilling (385,2 Mio. €) erreicht.

Die hochgerechneten Gesamtinvestitionen der heimischen Betriebe liegen somit 2001 bei 24 Milliarden Schilling (1,74 Mrd. €). Neben notwendigen Erneuerungsinvestitionen sind das vor allem Investitionen in die Freizeitinfrastruktur und in Allwettereinrichtungen sowie in den "Megatrend Wellness", wie z.B. Sport und Fitness, Schwimmbäder und Saunas. Acht Prozent der Investitionen flossen in Unternehmensgründungen.

Die öffentliche Förderung nimmt allerdings weiterhin ab, bedauerte Schenner. Bei den nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen mit einer Steuerbelastungsquote von knapp 45 Prozent braucht die Tourismuswirtschaft aber weiterhin ein ausreichendes Förderungsvolumen.

Die Logistik in vielen Wintersportorten habe sich deutlich verbessert, führte Schenner weiter aus. Man könne fast überall die Wintersportausrüstung anmieten, statt sie mitzubringen. Auch die touristischen Informations- und Buchungssysteme seien inzwischen sehr leistungsfähig geworden.

Die Internet-Buchungen erreichten derzeit erst wenige Prozent, nehmen aber rasch zu, vor allem bei der Jugend. "Die Systeme sind daher weiter zu verbessern und auszubauen. Vor allem die vielen Kleinbetriebe, die für viele Gäste eine besonders gute und persönliche Betreuung bieten, müssen in die elektronischen Märkte einbezogen werden", nannte Schenner als ein wichtiges Anliegen und Arbeitsgebiet für die nächsten Monate. (hp)

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