- 15.01.2002, 13:05:08
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Israel-Reise: Fischer sieht positive Entwicklung der bilateralen Beziehungen
Wien (SK) Von seinem vorwöchigen Besuch in Israel und
Palästina berichtete Nationalratspräsident Heinz Fischer in seiner
heutigen Pressekonferenz. Als erster Politiker in dieser
Gesetzgebungsperiode sei er vom israelischen Staatspräsidenten
empfangen worden und mit dem israelischen Oppositionsführer Yossi
Sarid und auch PLO-Chef Yasser Arafat zusammengetroffen. Er, Fischer,
habe "registriert, dass ein österreichischer Besucher in Israel auf
hochrangiger Ebene empfangen wird". "Die bilateralen Beziehungen
entwickeln sich in eine positive Richtung", konstatierte Fischer. Zur
diplomatischen Vertretung Israels in Österreich - derzeit gibt es nur
einen israelischen Geschäftsträger in Wien und keinen Botschafter -
sagte Fischer, dass eine "Neubewertung durch Israel positiv" wäre, es
aber keinen Grund gebe, ungeduldig zu sein oder "Druck auszuüben".
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Zur Situation im Nahen Osten generell sieht Fischer einen
"verhängnisvollen Kreislauf von Terror und Vergeltung", der
vertrauenszerstörend sei. Das Misstrauen auf beiden Seiten sei
gewachsen. Der Terrorismus und die Selbstmordattentate seien aufs
Schärfste zu verurteilen, aber die Vergeltungsmaßnahmen Israels
würden alles andere als zur Problemlösung beitragen. Er sehe in
dieser Beurteilung auch eine wachsende Übereinstimmung von EU und den
USA. (Schluss) ah
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
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