Israel-Reise: Fischer sieht positive Entwicklung der bilateralen Beziehungen

Wien (SK) Von seinem vorwöchigen Besuch in Israel und Palästina berichtete Nationalratspräsident Heinz Fischer in seiner heutigen Pressekonferenz. Als erster Politiker in dieser Gesetzgebungsperiode sei er vom israelischen Staatspräsidenten empfangen worden und mit dem israelischen Oppositionsführer Yossi Sarid und auch PLO-Chef Yasser Arafat zusammengetroffen. Er, Fischer, habe "registriert, dass ein österreichischer Besucher in Israel auf hochrangiger Ebene empfangen wird". "Die bilateralen Beziehungen entwickeln sich in eine positive Richtung", konstatierte Fischer. Zur diplomatischen Vertretung Israels in Österreich - derzeit gibt es nur einen israelischen Geschäftsträger in Wien und keinen Botschafter -sagte Fischer, dass eine "Neubewertung durch Israel positiv" wäre, es aber keinen Grund gebe, ungeduldig zu sein oder "Druck auszuüben". ****

Zur Situation im Nahen Osten generell sieht Fischer einen "verhängnisvollen Kreislauf von Terror und Vergeltung", der vertrauenszerstörend sei. Das Misstrauen auf beiden Seiten sei gewachsen. Der Terrorismus und die Selbstmordattentate seien aufs Schärfste zu verurteilen, aber die Vergeltungsmaßnahmen Israels würden alles andere als zur Problemlösung beitragen. Er sehe in dieser Beurteilung auch eine wachsende Übereinstimmung von EU und den USA. (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK