- 15.01.2002, 12:18:59
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Görg: Tariferhöhungen nicht nötig, besser bei den Beamten sparen=
Wien, (OTS) Die geplanten Tariferhöhungen bei den Wiener Linien
um rund zehn Prozent sowie die Erhöhung anderer Gebühren und Tarife,
kritisierte am Dienstag der Wiener ÖVP-Obmann Dr. Bernhard Görg in
einem Pressegespräch. Gleichzeitig habe es massive Gehaltserhöhungen
bei den Wiener Beamten gegeben. Während österreichweit der
Gehaltsabschluss bei plus 0,8 Prozent gelegen sei, hätten die Wiener
Beamten eine Gehaltserhöhung von zwei Prozent erhalten. Die Differenz
von 1,2 Prozent betrage 29,4 Millionen Euro, das entspräche ziemlich
genau den Mehreinnahmen von 31,3 Millionen Euro, die die Wiener
Linien durch die Tariferhöhung erzielen.
Die geplanten Erhöhungen bezeichnete Görg als völlig
unakzeptabel, solange die Stadt Wien ihren Beamten derart großzügige
Gehaltssteigerungen gewährt. Auch Wien müsse sich am Kurs der
Budgetkonsolidierung beteiligen. Die Stadt Wien spare nicht, die
Stadtregierung könne mit Geld nicht umgehen.
Görg erinnerte an die ÖVP-Kritik am Nahverkehrsvertrag zwischen
der Stadt und den Wiener Linien. Er sei darüber empört, so Görg, dass
die Wiener Linien nicht einmal die "Schamfrist" einhalten und nur
wenige Wochen nach Unterzeichnung des Vertrages bereits mit
Leistungseinschränkungen und Tariferhöhungen agieren.
Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.:
4000/81 913, E-Mail: [email protected] , Internet: www.oevp-wien.at/
(Schluss) fk/rr
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
e-mail: [email protected]
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