Görg: Tariferhöhungen nicht nötig, besser bei den Beamten sparen

Wien, (OTS) Die geplanten Tariferhöhungen bei den Wiener Linien um rund zehn Prozent sowie die Erhöhung anderer Gebühren und Tarife, kritisierte am Dienstag der Wiener ÖVP-Obmann Dr. Bernhard Görg in einem Pressegespräch. Gleichzeitig habe es massive Gehaltserhöhungen bei den Wiener Beamten gegeben. Während österreichweit der Gehaltsabschluss bei plus 0,8 Prozent gelegen sei, hätten die Wiener Beamten eine Gehaltserhöhung von zwei Prozent erhalten. Die Differenz von 1,2 Prozent betrage 29,4 Millionen Euro, das entspräche ziemlich genau den Mehreinnahmen von 31,3 Millionen Euro, die die Wiener Linien durch die Tariferhöhung erzielen.

Die geplanten Erhöhungen bezeichnete Görg als völlig unakzeptabel, solange die Stadt Wien ihren Beamten derart großzügige Gehaltssteigerungen gewährt. Auch Wien müsse sich am Kurs der Budgetkonsolidierung beteiligen. Die Stadt Wien spare nicht, die Stadtregierung könne mit Geld nicht umgehen.

Görg erinnerte an die ÖVP-Kritik am Nahverkehrsvertrag zwischen der Stadt und den Wiener Linien. Er sei darüber empört, so Görg, dass die Wiener Linien nicht einmal die "Schamfrist" einhalten und nur wenige Wochen nach Unterzeichnung des Vertrages bereits mit Leistungseinschränkungen und Tariferhöhungen agieren.

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