• 12.01.2002, 12:43:38
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Glaubwürdigkeitsproblem für FPÖ-Volksbegehren

Desinformationskampagne der "Kronenzeitung" aufgedeckt - Initiative "Stimmen für Europa - Veto, nein danke": Prominentenliste der Kronenzeitung muss kritisch hinterfragt werden

Wien (OTS) - Mehrere Prominente wehren sich gegen den Missbrauch
ihrer Person zu Gunsten des Veto-Volksbegehrens der FPÖ gegen Temelin
durch die "Kronenzeitung". Die überparteiliche Initiative "Stimmen
für Europa - Veto, nein danke!" zieht daraus den Schluss, das man nun
die ganze Prominentenliste der "Krone" äußerst kritisch hinterfragen
müsse.

Laut Berichten von "Kurier" , "Standard" und "Presse" haben die
Schauspieler Tobias Moretti ("Missbrauch meiner Person") und Ottfried
Fischer ("Bulle von Tölz"), der Sänger Peter Alexander, die
Tennisspielerin Barbara Schett und auch "Fitness-Papst" Willi Dungl
zu verstehen gegeben, dass sie sich für die Volksbegehrenskampagne
der "Krone" missbraucht fühlten. Alle bekennen sich zu ihrer
Ablehnung von Atomkraftwerken, aber nicht zur massiven Einbeziehung
in die Kampagne für das Veto-Volksbegehren der FPÖ.

In der Initiative "Stimmen für Europa - Veto, nein danke!", in der
sich bekannte Personen unterschiedlichster weltanschaulicher Herkunft
zugunsten einer Erweiterung der Europäischen Union engagieren, wird
die Auffassung vertreten, dass durch das Vorgehen der "Kronenzeitung"
der gesamten Kampagne der Boden der Glaubwürdigkeit entzogen worden
sei. Man müsse sich nun in jedem einzelnen Unterstützungsfall die
Frage vorlegen, ob die Anwerbung korrekt erfolgt sei.
ß

Rückfragehinweis: Personenkomitee
"Stimmen für Europa"
www.stimmenfuereuropa.at
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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