FP-Herzog: "Innerstädtischer Musterbezirk" von BV Wimmer in schiefem Licht!

Abriß eines Biedermeierhauses in Margareten wirft Fragen auf!

Wien, 11-01-2001 (fpd) - Der Abriß eines Biedermeierhauses in Wien-Margareten und die nunmehr offensichtliche Verkettung unglücklicher Umstände läßt dieses Kulturattentat in schiefem Licht erscheinen, so heute der freiheitliche Stadtrat und Bezirksobmann der FPÖ-Margareten, Johann Herzog in einer Stellungnahme zum Abriß eines Biedermeierhauses Ecke Schloßgasse und Castelligasse.****

Daß vom Magistrat erst ein Denkmalschutz-Bescheid ausgestellt wurde nachdem die größten Zerstörungen bereits geschehen waren, wird mit Sicherheit noch Thema einer internen Untersuchung sein müssen, so Herzog.

Vor dem Hintergrund des Hausabrisses ist aber auch die Verantwortung des sozialistischen Bezirksvorstehers Wimmer zu beleuchten, der bei der örtlichen Bauverhandlung zumindest eine Stellungnahme des Bezirkes zum geplanten Abbruchvorhaben abzugeben gehabt hätte. Wimmer hat schon in der Vergangenheit den Verdacht auf sich gezogen, kein großes Interesse an den Schutzzonen in Margareten zu haben, so hat er seine sozialistische Bezirksratsfraktion bei der letzten Bezirksvertretungssitzung angewiesen die Schutzzone von der Pilgrambrücke bis hin zur Margaretenstraße, die von der MA 21 gefordert wurde abzulehnen.
Sowohl die Margaretner FPÖ als auch die übrigen Parteien haben sich jedoch für eine erweiterte Schutzzone ausgesprochen und in Hinblick auf den nunmehr erfolgten Abriß in einem der schönsten Biedermeiervierteln Wiens drängt sich schlußendlich die Frage auf, ob von Seiten der Bezirksverantwortlichen weitere Kulturschändungen geplant sind.

Die Wiener FPÖ fordert eine Aufklärung dieses merkwürdigen Falles und möchte sowohl die Verantwortung des zuständigen Magistrats aber auch des Bezirksvorstehers vollständig aufgeklärt wissen, schloß Herzog.(Schluß) jen

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