Anti-Temelin-Volksbegehren stört gute Wirtschaftsbeziehungen zu Tschechien!

Wirtschaftsbund NÖ: Wichtiger Zukunftsmarkt Österreichs wird gefährdet!

St. Pölten (OTS) - "Das Anti-Temelin-Volksbegehren setzt die an sich sehr guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Tschechien aufs Spiel. Allein aus diesem Grund ist es abzulehnen", sagt NÖ Wirtschaftsbunddirektor Karl Herzberger wenige Tage vor dem Start der Eintragungswoche. Schon die Grenzblockaden des Vorjahres und die anschließende Debatte haben die mit großem Einsatz aufgebauten Kontakte stark belastet. Erst die Einigung zwischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und dem tschechischen Ministerpräsidenten Milos Zeman entspannte die Lage.

Herzberger: "Deshalb ist eine erneute Polarisierung, wie sie jetzt durch das Anti-Temelin-Volksbegehren erzeugt wird, höchst unangenehm für das Wirtschaftsklima. Schließlich spielt bei Geschäftsabschlüssen abseits aller rationalen Überlegungen auch die Emotion eine sehr wichtige Rolle." Ein starker Zukunftsmarkt für die Österreichische Wirtschaft wird aufgrund einer populistischen Aktion gefährdet. Die österreichischen Unternehmen zählen bereits zu den wichtigsten Investoren in Tschechien.

Es ist für Herzberger sehr fraglich, ob man es sich in Zeiten einer weltweiten Konjunkturkrise leisten kann, Geschäftsbeziehungen einfach aufs Spiel zu setzen. Noch dazu, wo das Volksbegehren das AKW Temelin nicht verhindern kann und an unserer Grenze noch zahlreiche andere Atomkraftwerke stehen.

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