FP-Unterreiner: Umbau des Museums moderner Kunst ist Skandal der Sonderklasse

Jahrelange freiheitliche Kritik hat sich einmal mehr bestätigt - zuständige Politiker müssen zur Verantwortung gezogen werden

Wien, 2002-01-09 (fpd) - Als "Skandal der Sonderklasse" und "Steuergeldverschwendung in höchstem Maße" bezeichnete heute die Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, die aktuellen Vorgänge rund um das Wiener Museum moderner Kunst im Museumsquartier. "Nachdem das Museum erst im September 2001 eröffnet wurde, soll es auf Wunsch des neuen Direktors Köb für umfangreiche und Euro-Millionen teure Umbauarbeiten schon im März wieder geschlossen werden", zeigte sich Unterreiner empört. ****

Die freiheitliche Kultursprecherin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die Wiener Freiheitlichen schon immer gegen das Museumsquartier als Standort für das Museum moderner Kunst ausgesprochen haben. "Bereits am Anfang der Planungsphase - ab 1991 -haben wir darauf hingewiesen, dass der in einem barocken Innenhof überdimensionierte Betonwürfel für das Museum moderner Kunst zu klein dimensioniert wurde.
Eine Studie von Prof. Baumstark hat bereits Ende der 90´er Jahre die freiheitliche Kritik in Bezug auf die mißglückte Raumaufteilung bestätigt. Diese Studie wurde jedoch nicht veröffentlicht und von den Verantwortlichen wieder verworfen.

Der FPÖ-Vorschlag, mit der Errichtung des Museums neben einem Guggenheim Museum auf der Donauplatte ein Wahrzeichen für eine moderne Kulturmetropole des 21. Jahrhunderts zu setzen, wurde von den Verantwortlichen regelmäßig ignoriert oder abqualifiziert.

Die Architekten des Museums, die Gebrüder Ortner, waren schon immer für ihre Architektenphilosophie der Improvisation bekannt. Die aktuell notwendigen Umbauarbeiten für das Museum moderner Kunst haben dieses Faktum leider bewiesen", so Unterreiner.

"Die freiheitlichen Vorbehalte gegenüber diesem von Anfang an verpfuschten Projekt haben sich einmal mehr bestätigt. Es ist jedenfalls unumgänglich, dass die zuständigen Politiker, die sich jahrelang gegen berechtigte Kritik taub gestellt und dieses Projekt forciert haben, jetzt zur Verantwortung gezogen werden", so Unterreiner abschließend. (Schluß) lb/jen

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