- 09.01.2002, 12:25:38
- /
- OTS0107 OTW0107
FP-Unterreiner: Umbau des Museums moderner Kunst ist Skandal der Sonderklasse=
Jahrelange freiheitliche Kritik hat sich einmal mehr bestätigt - zuständige Politiker müssen zur Verantwortung gezogen werden
Wien, 2002-01-09 (fpd) - Als "Skandal der Sonderklasse" und
"Steuergeldverschwendung in höchstem Maße" bezeichnete heute die
Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie
Unterreiner, die aktuellen Vorgänge rund um das Wiener Museum
moderner Kunst im Museumsquartier. "Nachdem das Museum erst im
September 2001 eröffnet wurde, soll es auf Wunsch des neuen Direktors
Köb für umfangreiche und Euro-Millionen teure Umbauarbeiten schon im
März wieder geschlossen werden", zeigte sich Unterreiner empört. ****
Die freiheitliche Kultursprecherin wies in diesem Zusammenhang darauf
hin, dass sich die Wiener Freiheitlichen schon immer gegen das
Museumsquartier als Standort für das Museum moderner Kunst
ausgesprochen haben. "Bereits am Anfang der Planungsphase - ab 1991 -
haben wir darauf hingewiesen, dass der in einem barocken Innenhof
überdimensionierte Betonwürfel für das Museum moderner Kunst zu klein
dimensioniert wurde.
Eine Studie von Prof. Baumstark hat bereits Ende der 90´er Jahre die
freiheitliche Kritik in Bezug auf die mißglückte Raumaufteilung
bestätigt. Diese Studie wurde jedoch nicht veröffentlicht und von den
Verantwortlichen wieder verworfen.
Der FPÖ-Vorschlag, mit der Errichtung des Museums neben einem
Guggenheim Museum auf der Donauplatte ein Wahrzeichen für eine
moderne Kulturmetropole des 21. Jahrhunderts zu setzen, wurde von den
Verantwortlichen regelmäßig ignoriert oder abqualifiziert.
Die Architekten des Museums, die Gebrüder Ortner, waren schon immer
für ihre Architektenphilosophie der Improvisation bekannt. Die
aktuell notwendigen Umbauarbeiten für das Museum moderner Kunst haben
dieses Faktum leider bewiesen", so Unterreiner.
"Die freiheitlichen Vorbehalte gegenüber diesem von Anfang an
verpfuschten Projekt haben sich einmal mehr bestätigt. Es ist
jedenfalls unumgänglich, dass die zuständigen Politiker, die sich
jahrelang gegen berechtigte Kritik taub gestellt und dieses Projekt
forciert haben, jetzt zur Verantwortung gezogen werden", so
Unterreiner abschließend. (Schluß) lb/jen
Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW/NFW






