Maier kritisiert "letztklassigen Postenschacher in Blau"

"Friere, wenn ich an dünne Personaldecke der FPÖ denke"

Wien (SK) Scharfe Kritik löste bei SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier die Bestellung der ehemaligen Haupt-Mitarbeiterin und Kurzzeit-Sickl-Pressesprecherin Christine Weber zur neuen Leiterin der Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung und -forschung in Wien aus. Die völlige Missachtung der Ergebnisse der Hearingkommission, von der Weber als "in geringem Ausmaß qualifiziert" letztgereiht wurde, ließe laut Maier einzig den Schluss zu, dass hier einmal mehr "letztklassiger Postenschacher in Blau" durch den Sozialminister betrieben wurde. Der SPÖ-Abgeordnete verwies Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf eine ganze Reihe von "Umfärbungen" - vom Hauptverband der Sozialversicherungen über die ÖIAG bis zum ORF - die allesamt nach dem simplen Muster "Rot raus, Blau rein" durchgepeitscht wurden. Mit der Qualifikation der Jobbewerber sei dies in den seltensten Fällen in Einklang zu bringen gewesen. ****

Für eine für den Konsumentenschutz so wichtige Einrichtung wie die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung sei eine Entscheidung wie die von Sozialminister Haupt besonders bedauerlich. Schließlich stehe zu befürchten, dass in Zukunft "auch die Lebensmittelkontrollen in geringem Ausmaß geeignet" sein könnten. Maier abschließend: "Wenn ich an die dünne Personaldecke der FPÖ denke, beginne ich zu frieren." (Schluss) ns/mm

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