• 03.01.2002, 12:28:26
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  • OTS0074 OTW0074

Kronberger: Aufhebung der Atomstromimporte inakzeptabel=

Einmal mehr Grund, "Nein-zu-Temlin"-Volksbegehren zu unterschreiben

Wien, 2002-01-03 (fpd) - Die vom Wirtschaftsminister geplante
Aufhebung der Atomstromimporte aus gefährlichen AKWs bezeichnete der
freiheitliche EU-Abgeordnete und Energieexperte Hans Kronberger als
inakzeptabel und einmal mehr als einen dringenden Anlaß, das
"Nein-zu-Temelin"-Volksbegehren zu unterzeichnen. ****

"Denn ist Temelin erst einmal in Betrieb, drohen auch schmutzige
Atomstromimporte aus Tschechien nach Österreich", warnte Kronberger.
"Die Politik hat Temelin bisher nicht verhindern können, deshalb ist
jetzt die Bevölkerung an der Reihe, ihren Ängsten und Sorgen Ausdruck
zu verleihen und ein klares Zeichen gegen das gefährliche AKW Temelin
zu setzen."

Kronberger: "Jeder einzelne ist aufgefordert, diese letzte Chance zu
nutzen, um die Inbetriebnahme Temelins zu verhindern, so wie damals
bei der Abstimmung gegen das AKW Zwentendorf die Bürgerinnen und
Bürger Österreich vor dem Atomwahnsinn bewahrt haben."

Auf völliges Unverständnis trifft bei Kronberger die Hetzkampagne von
Rot und Grün gegen das "Nein-zu-Temelin-Volksbegehren". Anstatt die
berechtigten Atomsorgen der Österreicherinnen und Österreicher zu
vertreten und an einem gemeinsamen Strang in eine atomfreie Zukunft
zu ziehen, werde hier Katz und Maus auf dem Rücken der Sicherheit der
Bevölkerung gespielt.

Abschließend forderte Kronberger auch den Wirtschaftsminister noch
einmal dringend auf, die geplante Aufhebung der gefährlichen
Atomstromimporte zu überdenken und damit den Schrottreaktoren rund um
Österreich eine Absage zu erteilen. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

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