- 03.01.2002, 10:34:21
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Grenzüberschreitendes Impulszentrum March-Thaya-Auen
Rund 150.000 Euro Förderung bewilligt
St.Pölten (NLK) - Für das Euro Fit-Projekt eines
Grenzüberschreitenden Impulszentrums (GIZ) March-Thaya-Auen in
Hohenau an der March hat die NÖ Landesregierung bei ihrer letzten
Sitzung 149.887,75 Euro Förderung bewilligt. 40.878,50 Euro davon
stammen aus Regionalförderungsmitteln, die restlichen 109.009,25 Euro
sind EU-Fördermittel über die Gemeinschaftsinitiative INTERREG
IIIA/Niederösterreich - Tschechien. In Summe beläuft sich das bis
Dezember 2004 terminisierte Vorhaben auf Kosten von 218.018,50 Euro,
der Startschuss soll im März erfolgen.
Die wesentlichsten Ziele des GIZ in Hohenau an der March liegen in
der Förderung grenzüberschreitender wirtschaftsnaher Aktivitäten, der
Thematisierung der bevorstehenden EU-Osterweiterung, dem Abbau von
Vorurteilen in der Bevölkerung und der Vermittlung der Besonderheiten
der Region beiderseits der Grenze.
In einem sozio-kulturellen Schwerpunkt sollen im April jährlich in
Drösing ein Weidenfest, im Juni jährlich in Marchegg ein Storchenfest
und im September jährlich Feste zum Weinherbst abgehalten werden. Im
Juni findet ein slowakisch-österreichisches Naturfilmfestival statt,
ab November gibt es jährliche Vortragsreihen zum Thema
March-Thaya-Auen. Auch an verstärkte Schulkooperationen und
regelmäßige Feste mit Musikern und Kunsthandwerkern aus Ost und West
ist gedacht.
Im Rahmen des wirtschaftlichen Schwerpunktes werden ab März
Fachexkursionen für Landwirte bzw. Gewerbetreibende organisiert und
im Juni sowohl digital als auch in einer Broschüre die
Zollbestimmungen und Wirtschaftsdaten des Grenzraumes dargelegt. Eine
kleinregionale Wirtschaftsmesse im Dreiländereck soll ebenso
unterstützt werden wie das regionale Bildungsangebot im Bereich
"Grenzüberschreitend arbeiten". Unter dem Titel "Osterweiterung im
Gespräch" werden Vorträge mit Meinungsführern und Experten
abgehalten. Ab März/April schließlich soll auch eine mehrsprachige
Internet-Homepage zur Verfügung stehen.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12175
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