- 27.12.2001, 10:35:51
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Mehr als ein Euro-Abrundungsbonus: Günstigere ARA-Tarife für 2002 - Kosten-Entlastung für die Wirtschaft in Höhe von 13,8 Mio. Euro
Wien (OTS) - Die ab 1.1.2002 gültigen ARA-Tarife für die
Erfassung und Verwertung von Verpackungen halten nicht nur dem
"Euro-Taschenrechner-Umrechungstest" stand, sondern erweisen sich als
wesentlich günstiger: Dem ARA System ist es 2001 erneut gelungen,
bedeutende Kostensenkungspotenziale in der Sammlung und Verwertung
von Verpackungen zu finden und voll zu nutzen. Demnach senkt die ARA
AG die Lizenztarife für das Jahr 2002 in nahezu allen
Packstoffbereichen spürbar. Die Preise für Papierverpackungen werden
sich per 1.1.2002 um 19% (Transportverpackungen) bzw. 18%
(Verkaufsverpackungen) reduzieren. Große Kunststoffgebinde sowie
Kunststoffverpackungen im Rahmen des Industrie- und Gewerbepaketes
können um 14% günstiger lizenziert werden. Kleine Ferrometall-Gebinde
werden in der Lizenzierung um 10% billiger. Und auch bei
Verpackungsglas gibt es eine, wenn auch noch relativ geringe
Tarifsenkung - die erste seit dem Start des ARA Systems 1993.
Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG: "Für uns ist es
fast schon Tradition, jedes Jahr Tarifsenkungen bekannt zu geben.
Selbstverständlich ist dies aber nicht. Nur durch nachdrückliche
Optimierung der Logistik und Weiterentwicklung der
Verwertungstechnologie können die Kosten für die Sammlung und
Verwertung so stark verringert werden, dass niedrigere Tarife machbar
sind."
Im Kunststoffbereich wurden die Reduktionen insbesondere durch
neue und kostengünstigere Verwertungsmöglichkeiten der ÖKK
realisiert. Im Papiersektor war der derzeit hohe Altpapierpreis für
gute Altstofferlöse der Papiersammel- und Verwertungsgesellschaft ARO
verantwortlich. Zusammen mit den laufenden Cost-Cutting Maßnahmen
wirkt sich diese Tatsache positiv aus, sodass deutliche
Tarifsenkungen an die Lizenzpartner der ARA weitergegeben werden
können.
Laufende Reduktion der Lizenzkosten pro Tonne
In Summe bringen die Tarifsenkungen der ARA der österreichischen
Wirtschaft im Jahr 2002 Einsparungen in Höhe von 13,8 Mio. Euro (190
Mio. ATS) gegenüber dem laufenden Jahr. "Angesichts der angespannten
Kostensituation in vielen Wirtschaftsbranchen und drohender
Rezession, ein nicht unwesentlicher Faktor zur Kostenentlastung in
den Unternehmen", meint ARA-Vorstand Stiglitz.
Hätte das ARA System seit seinem Bestehen nicht laufend
Optimierungsmaßnahmen realisiert und so seit 1995 Tarifsenkungen
vorgenommen, wären den heimischen Unternehmen bis 2001 Mehrkosten von
insgesamt 76,8 Mio. Euro (1,05 Mrd. ATS) entstanden.
Die Lizenzierungskosten pro Tonne, die die österreichische
Wirtschaft bezahlt, gingen von 291 Euro (4.000 ATS) im Jahr 1996 auf
208 Euro (2.860 ATS) im Jahr 2001 zurück und werden sich 2002
voraussichtlich auf 189 Euro (2.604 ATS) belaufen.
"Einmal mehr beweisen wir", so Stiglitz, "dass wir sämtliche
Rationalisierungspotenziale voll ausschöpfen und entsprechend an
unsere Kunden weitergeben. Das Ergebnis sind deutliche
Tarifreduktionen sowohl im Gewerbe- als auch im Haushaltsbereich."
Siehe auch OGS-Grafik Nr. 0080-0109 vom 21.09.2001
Rückfragehinweis: Christian Mayer
Leiter Kommunikation der ARA AG
Tel.: 01/599 97-301
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