Mehr als ein Euro-Abrundungsbonus: Günstigere ARA-Tarife für 2002 - Kosten-Entlastung für die Wirtschaft in Höhe von 13,8 Mio. Euro

Wien (OTS) - Die ab 1.1.2002 gültigen ARA-Tarife für die
Erfassung und Verwertung von Verpackungen halten nicht nur dem "Euro-Taschenrechner-Umrechungstest" stand, sondern erweisen sich als wesentlich günstiger: Dem ARA System ist es 2001 erneut gelungen, bedeutende Kostensenkungspotenziale in der Sammlung und Verwertung von Verpackungen zu finden und voll zu nutzen. Demnach senkt die ARA AG die Lizenztarife für das Jahr 2002 in nahezu allen Packstoffbereichen spürbar. Die Preise für Papierverpackungen werden sich per 1.1.2002 um 19% (Transportverpackungen) bzw. 18% (Verkaufsverpackungen) reduzieren. Große Kunststoffgebinde sowie Kunststoffverpackungen im Rahmen des Industrie- und Gewerbepaketes können um 14% günstiger lizenziert werden. Kleine Ferrometall-Gebinde werden in der Lizenzierung um 10% billiger. Und auch bei Verpackungsglas gibt es eine, wenn auch noch relativ geringe Tarifsenkung - die erste seit dem Start des ARA Systems 1993.

Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG: "Für uns ist es fast schon Tradition, jedes Jahr Tarifsenkungen bekannt zu geben. Selbstverständlich ist dies aber nicht. Nur durch nachdrückliche Optimierung der Logistik und Weiterentwicklung der Verwertungstechnologie können die Kosten für die Sammlung und Verwertung so stark verringert werden, dass niedrigere Tarife machbar sind."

Im Kunststoffbereich wurden die Reduktionen insbesondere durch neue und kostengünstigere Verwertungsmöglichkeiten der ÖKK realisiert. Im Papiersektor war der derzeit hohe Altpapierpreis für gute Altstofferlöse der Papiersammel- und Verwertungsgesellschaft ARO verantwortlich. Zusammen mit den laufenden Cost-Cutting Maßnahmen wirkt sich diese Tatsache positiv aus, sodass deutliche Tarifsenkungen an die Lizenzpartner der ARA weitergegeben werden können.

Laufende Reduktion der Lizenzkosten pro Tonne

In Summe bringen die Tarifsenkungen der ARA der österreichischen Wirtschaft im Jahr 2002 Einsparungen in Höhe von 13,8 Mio. Euro (190 Mio. ATS) gegenüber dem laufenden Jahr. "Angesichts der angespannten Kostensituation in vielen Wirtschaftsbranchen und drohender Rezession, ein nicht unwesentlicher Faktor zur Kostenentlastung in den Unternehmen", meint ARA-Vorstand Stiglitz.

Hätte das ARA System seit seinem Bestehen nicht laufend Optimierungsmaßnahmen realisiert und so seit 1995 Tarifsenkungen vorgenommen, wären den heimischen Unternehmen bis 2001 Mehrkosten von insgesamt 76,8 Mio. Euro (1,05 Mrd. ATS) entstanden.

Die Lizenzierungskosten pro Tonne, die die österreichische Wirtschaft bezahlt, gingen von 291 Euro (4.000 ATS) im Jahr 1996 auf 208 Euro (2.860 ATS) im Jahr 2001 zurück und werden sich 2002 voraussichtlich auf 189 Euro (2.604 ATS) belaufen.

"Einmal mehr beweisen wir", so Stiglitz, "dass wir sämtliche Rationalisierungspotenziale voll ausschöpfen und entsprechend an unsere Kunden weitergeben. Das Ergebnis sind deutliche Tarifreduktionen sowohl im Gewerbe- als auch im Haushaltsbereich."

Siehe auch OGS-Grafik Nr. 0080-0109 vom 21.09.2001

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Christian Mayer
Leiter Kommunikation der ARA AG
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