ÖAMTC: Einsatzrekord bei der Pannenhilfe

So viele liegengebliebene Fahrzeuge hat es schon seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben

Wien (ÖAMTC-Presse) - Einen einmaligen Rekord an Panneneinsätzen verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe in den vergangenen zwei Tagen. Vier Mal so viele Pannenhilfsdienste wurden geleistet, die Pannenfahrer sind nach wie vor rund um die Uhr in verdoppeltem Schichtbetrieb im Einsatz. In der ÖAMTC-Telefonzentrale glühen die Leitungen. "Das hat es schon seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben", wie der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe, Wolfgang Zemlicka aus der Praxis weiß.

Die häufigsten Ursachen für liegengebliebene Fahrzeuge waren leere Batterien, eingefrorene Türen und Türschlösser. "In 20 Prozent der Fälle haben die Pannenfahrer eingefrorene Motoren zu Gesicht bekommen", erzählt Zemlicka. Bei einem eingefrorenen Motor kann aber der Pannenfahrer nicht helfen. Der Motor muss von alleine wieder auftauen. "Auf keinem Fall sollte bei einem eingefrorenen Motor das Fahrzeug gestartet werden, weil dies zu schweren Motorschäden führen könnte", wie der Leiter der Pannenhilfe rät.

Am wichtigsten bei derart niedrigen Temperaturen:

* Ist das Autoschloss vereist, nur mit Enteiserspray arbeiten.

* Das Auto nicht mit Gewalt zu öffnen versuchen. Türdichtungen könnten in Mitleidenschaft gezogen werden.

* Vor dem Starten vorsichtshalber noch einen Blick unter die Motorhaube werfen. Anhand des Kühlwasserbehälters kann man sehen, ob der Motor eingefroren ist.

Die extrem kalten Temperaturen sollen laut Meteorologen auch in den nächsten Tagen anhalten. "Bei unbedingt notwendigen Fahrten sollten also die entsprechenden Zeitpolster für einen gründlichen Fahrzeug-Check eingeplant werden", empfiehlt Zemlicka.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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