- 12.12.2001, 14:08:46
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Krankenanstalten: Reformen müssen schrittweise erfolgen=
KAV-Generaldirektor Hauke zur von AKH-Zimpfer geforderten Strukturreform
Wien, (OTS) Es sei verständlich, wenn sich Institutsvorstände
Gedanken über die Entwicklung des Spitalswesens machen und ihre
Bereitschaft zur Mitgestaltung signalisieren, stellt
Universitätsprofessor Dr. Eugen Hauke, Generaldirektor des Wiener
Krankenanstaltenverbundes (KAV), anlässlich der von Univ. Prof. Dr.
Michael Zimpfer geforderten Strukturreform fest.
Zimpfer, Vorstand der Universitätsklinik für Anästhesie und
Allgemeine Intensivmedizin am AKH, hatte gestern den Wunsch geäußert,
das Wiener AKH samt den Kliniken in verschiedenen Leistungszentren zu
organisieren.
Neue Organisationsformen, die mehr Gestaltungsspielraum für
einen wirkungsvolleren Ressourceneinsatz schaffen könnten, seien
natürlich immer eine Diskussion wert, so Hauke: "Alle Vorschläge
werden in die Gesamtdarstellung einfließen, die ab 2004 realisiert
werden soll, wenn das AKH verselbstständigt wird."
Allerdings müsse zuerst einmal der erste Schritt getan werden.
"Nämlich die Verselbstständigung. Dann erst kann im zweiten Schritt
die Ausnutzung der Gestaltungsmöglichkeiten folgen", betont Hauke.
Die Umsetzung neuer Organisationsformen könne nur dann sinnvoll
erfolgen, wenn schrittweise vorgegangen werde. Hauke: "Zum
derzeitigen Zeitpunkt von einer Verwirklichung von Profit Centern
oder ähnlichem zu sprechen, hieße das Pferd von hinten aufzuzäumen."
(Schluss) gn
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