Krankenanstalten: Reformen müssen schrittweise erfolgen

KAV-Generaldirektor Hauke zur von AKH-Zimpfer geforderten Strukturreform

Wien, (OTS) Es sei verständlich, wenn sich Institutsvorstände Gedanken über die Entwicklung des Spitalswesens machen und ihre Bereitschaft zur Mitgestaltung signalisieren, stellt Universitätsprofessor Dr. Eugen Hauke, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), anlässlich der von Univ. Prof. Dr. Michael Zimpfer geforderten Strukturreform fest.

Zimpfer, Vorstand der Universitätsklinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin am AKH, hatte gestern den Wunsch geäußert, das Wiener AKH samt den Kliniken in verschiedenen Leistungszentren zu organisieren.

Neue Organisationsformen, die mehr Gestaltungsspielraum für einen wirkungsvolleren Ressourceneinsatz schaffen könnten, seien natürlich immer eine Diskussion wert, so Hauke: "Alle Vorschläge werden in die Gesamtdarstellung einfließen, die ab 2004 realisiert werden soll, wenn das AKH verselbstständigt wird."

Allerdings müsse zuerst einmal der erste Schritt getan werden. "Nämlich die Verselbstständigung. Dann erst kann im zweiten Schritt die Ausnutzung der Gestaltungsmöglichkeiten folgen", betont Hauke.

Die Umsetzung neuer Organisationsformen könne nur dann sinnvoll erfolgen, wenn schrittweise vorgegangen werde. Hauke: "Zum derzeitigen Zeitpunkt von einer Verwirklichung von Profit Centern oder ähnlichem zu sprechen, hieße das Pferd von hinten aufzuzäumen." (Schluss) gn

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