- 12.12.2001, 12:06:24
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Sommerhalbjahr 2001: So viel los wie nie zuvor. Krankjammern ist out!
Rossmann: "Dieser Trend soll sich 2002 fortsetzen."
Wien (BMWA/OTS) - Zu der heute von der Statistik Austria
präsentierten vorläufigen Bilanz der Sommersaison, äußerte sich
Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann positiv: Es sei erfreulich,
dass die Tourismusumsätze nach vorläufigen Berechnungen um 6%
gegenüber dem Vorjahr angestiegen seien. Sie erreichten damit eine
Größenordnung von ATS 109,4 Mrd. (€ 7,948 Mrd.). ***
Sie, Rossmann, sehe im Gegensatz zu Dr. Smeral, der für das nächste
Jahr eine Abschwächung der Tourismusnachfrage erwartet, die Situation
weniger negativ. Das Thema Sicherheit stehe im Zusammenhang mit
Urlaub besonders nach den Anschlägen des 11.September an vorderster
Stelle. Auch der Wunsch nach Erholung und Gesundheit nehme in unserer
leistungsorientierten Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein.
Österreich habe im Nahbereich und auch als Kurzurlaubsdestination
gute Chancen. "Ich sehe dem gesamten kommenden Tourismusjahr positiv
entgegen!", so Rossmann.
Rossmann vermerkte positiv, dass auf den für Österreich wichtigen
Herkunftsmärkten in bezug auf die Nächtigungen bei Gästen aus den
Niederlanden sowie aus Italien, der Schweiz und Belgien relativ
kräftige Steigerungen verbucht werden konnten. Erwartungsgemäß habe
es vorübergehend starke Einbrüche bei US-Amerikanern und Briten
gegeben. Es sei jedoch dank spezieller Sonderangebote eine schnelle
Erholung eingetreten, so Rossmann.
Relativ starke Umsatzzuwächse im Sommerhalbjahr 2001 erzielten das
Burgenland, das bei den Ausländernächtigungen am stärksten (+5,4
Prozent) zulegen konnte, die Steiermark,
Vorarlberg mit einem Nächtigungsplus um 1,4 Prozent sowie um 16
Prozent gestiegenen Einnahmen und Kärnten, das im Zeitraum Mai bis
Oktober mit knapp zehn Millionen Nächtigungen ein Plus von 0,8
Prozent erreichen und auch bei den Gästeankünften eine erfreuliche
Steigerung von 3,9 Prozent verzeichnen konnte. (Schluss) bxf
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Staatssekretariat: Mag. Elke Nebenführ, Tel.: (01) 71100-2375
E-Mail: elke.nebenfuehr@bmwa.gv.at
Internet: http://www.bmwa.gv.at
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