Sommerhalbjahr 2001: So viel los wie nie zuvor. Krankjammern ist out!

Rossmann: "Dieser Trend soll sich 2002 fortsetzen."

Wien (BMWA/OTS) - Zu der heute von der Statistik Austria präsentierten vorläufigen Bilanz der Sommersaison, äußerte sich Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann positiv: Es sei erfreulich, dass die Tourismusumsätze nach vorläufigen Berechnungen um 6% gegenüber dem Vorjahr angestiegen seien. Sie erreichten damit eine Größenordnung von ATS 109,4 Mrd. (€ 7,948 Mrd.). ***

Sie, Rossmann, sehe im Gegensatz zu Dr. Smeral, der für das nächste Jahr eine Abschwächung der Tourismusnachfrage erwartet, die Situation weniger negativ. Das Thema Sicherheit stehe im Zusammenhang mit Urlaub besonders nach den Anschlägen des 11.September an vorderster Stelle. Auch der Wunsch nach Erholung und Gesundheit nehme in unserer leistungsorientierten Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein. Österreich habe im Nahbereich und auch als Kurzurlaubsdestination gute Chancen. "Ich sehe dem gesamten kommenden Tourismusjahr positiv entgegen!", so Rossmann.

Rossmann vermerkte positiv, dass auf den für Österreich wichtigen Herkunftsmärkten in bezug auf die Nächtigungen bei Gästen aus den Niederlanden sowie aus Italien, der Schweiz und Belgien relativ kräftige Steigerungen verbucht werden konnten. Erwartungsgemäß habe es vorübergehend starke Einbrüche bei US-Amerikanern und Briten gegeben. Es sei jedoch dank spezieller Sonderangebote eine schnelle Erholung eingetreten, so Rossmann.

Relativ starke Umsatzzuwächse im Sommerhalbjahr 2001 erzielten das Burgenland, das bei den Ausländernächtigungen am stärksten (+5,4 Prozent) zulegen konnte, die Steiermark,
Vorarlberg mit einem Nächtigungsplus um 1,4 Prozent sowie um 16 Prozent gestiegenen Einnahmen und Kärnten, das im Zeitraum Mai bis Oktober mit knapp zehn Millionen Nächtigungen ein Plus von 0,8 Prozent erreichen und auch bei den Gästeankünften eine erfreuliche Steigerung von 3,9 Prozent verzeichnen konnte. (Schluss) bxf

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