Michael Petzl, 35, der mutmaßliche Mörder von Nicole Strau, im NEWS-Exklusiv-Interview: "Nicole war ein liebes Kind..!" - Die Eltern von Nicole Strau im NEWS-Exklusiv-Intrview:

"Nicole hat ihren Mörder gut gekannt!" Vorausmeldung zu NEWS 49/01 v. 6.12.2001

Wien (OTS) - Den Kriminalisten und der zuständigen Untersuchungsrichterin gegenüber hüllt sich jener Mann, der einen der grausamsten Morde in der österreichischen Kriminalgeschichte begangen haben soll, in Schweigen. Im NEWS-Exklusivinterview spricht Michael Petzl erstmals über sein "potschertes Leben" - sein Suchtgiftproblem, seinen Häfen-Alltag, seine gescheiterten Beziehungen. Und über das Mordopfer Nicole Strau, die Nichte jener Frau, mit der er jahrelang eine Affäre hatte.

Michael Petzl über Nicole Strau: "Ich hatte ein Gspusi mit der Tante von Nicole. Mit dem Mann von Nicoles Tante war ich seit Jahren befreundet, ich war bei ihnen zu Hause so etwas wie ein Stammgast. Und so habe ich halt öfters Nicole gesehen, ein paarmal hab ich mit ihr sogar gespielt. Sie war ein liebes Mädchen."

Michael Petzl über die Mordnacht: "Ich habe an diesem Abend im Simmeringer Einkaufszentrum Nicoles Onkel getroffen. Als er mir erzählt hat, dass Nicole noch immer nicht daheim ist, habe ich ihn sofort zur Polizei geschickt. Denn man weiß ja nie." Michael Petzl über den Mordverdacht: "Ich bin kein Psychopath, ich habe Nicole nicht umgebracht."

- Die Eltern von Nicole Strau im ersten Interview nach der Verhaftung des mutmaßlichen Mörders:

Über 11 Jahre Ungewissheit: "Natürlich sind wir erleichtert darüber, dass dieser Mann gefasst ist - weil er nun niemals mehr einem Kind das antun kannn, was er unserer Nicole angetan hat. Aber der Schmerz ist noch genauso da, wie in den vergangenen elf Jahren. Daran hat sich nichts geändert. Und das wird auch immer so bleiben.

Über den mutmaßlichen Mörder Michael Petzl: "Wir haben Michael Petzl von Besuchen bei meiner Schwester gekannt. Dabei ist er uns nie als besonders seltsam aufgefallen. Komisch war nur, dass er nach dem Mord jeglichen Kontakt zu unserer Familie abgebrochen hat. Er begründete das damals damit - dass ihn unser Leid zu sehr bedrücken würde."

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