Ab 1. März 2002 Zentrales Melderegister für Österreich

Schneller, Einfacher und weniger Papierkram

Wien (OTS) - Das Zentrale Melderegister (ZMR) wird am 1. März 2002 seinen Vollbetrieb aufnehmen. Nach einer sehr erfolgreichen Probephase wird dieses Projekt des Bundesministerium für Inneres nach intensiver Zusammenarbeit mit Gemeinde- und Städtebund ab diesem Zeitpunkt den Bürgern viele Erleichterungen bringen. Das ZMR bietet erstmals eine österreichweite Gesamtsicht über alle Haupt- und Nebenwohnsitzmeldungen der im Bundesgebiet lebenden Bürgerinnen und Bürger.

Insgesamt sind für die Bürgerinnen und Bürger damit folgende Vorteile verbunden:

- Jede Änderung (An-, Ab-, Ummeldung) kann bei ein und demselben Meldeamt vorgenommen werden; auch jede Auskunft ist bei jedem Meldeamt in ganz Österreich verfügbar.

- Meldevorgänge werden sofort in Anwesenheit des Bürgers erledigt; gewünschte Bestätigungen können sofort ausgefolgt werden.

- Es wird kein Ausfüllen mehrerer Meldezettel (Durchschläge) mehr nötig sein; die Verständigungen für Bundesheer, Wählerverzeichnisse, etc. erfolgen automatisch und papierlos.

- Rasche Verfügbarkeit von Meldedaten für ganz Österreich und eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung tritt ein; damit wird keine Vorlage des Meldezettels mehr notwendig (elektronisch verfügbare Information statt Papierflut).

- Ein Schritt zu mehr Bürgernähe wird erreicht, da die Gemeinden einheitlich die Meldedaten vollziehen werden. Auch in den Städten, in welchen bisher die Polizei zuständig war, werden in Hinkunft die Magistrate für die Verwaltung der Meldedaten zuständig sein.

Alle Änderungen im Register werden von den 2.359 Gemeinden und Städten online und tagesaktuell vorgenommen. Damit wird nicht nur ein rascher Datenaustausch möglich: Die Meldedaten stehen zudem den Bürgern, Behörden und sogenannten Körperschaften öffentlichen Rechts rund um die Uhr zur Verfügung um hier, in Echtzeit, einen Service zu bieten.

Vor allem der Verwaltungsaufwand bei jedem Meldevorgang wird somit deutlich reduziert. Diese Innovation stellt zudem die Basis für e-Government-Projekt und zur Umsetzung des One-Stop-Government Prinzips dar.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Girardi,
Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon (01) 53126-2344,
oeffentlichkeitsarbeit@mail.bmi.gv.at
http://www.bmi.gv.at

Mag. Gerhard Karner
Kabinett des Bundesministers
Telefon (01) 53126-2017,
gerhard.karner@bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN/OTS