Glawischnig fordert Taten statt Worte von Morak bei Kreativwirtschaft

Bis dato nur Kunstbudgets gestrichen - Keine Konzepte

OTS (Wien) - "Staatssekretär Morak ist in erster Linie durch Kürzungen beim Kunstbudget aufgefallen. Konzepte oder tatsächliche Unterstützung für die österreichische Kreativwirtschaft ist er bis dato schuldig geblieben", kritisiert heute die Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, die Aussagen von WK-Chef Leitl im Rahmen der Tagung 'Kreativwirtschaft'. "Taten statt Worte sind jetzt mehr denn je angesagt, Herr Morak", so Glawischnig.

Die Grünen verweisen seit geraumer Zeit auf das enorme Potential, welcher in der Kreativwirtschaft steckt, sowohl auf wirtschafts- als auch auf kulturpolitischer Seite. Die zahlreichen Vorschläge, die nicht zuletzt bei der Grünen Enquete vergangene Woche eingebracht wurden, werden von Seiten Moraks nicht einmal ignoriert, so Glawischnig.

Glawischnig erneuert ihre Forderung nach der Umsetzung von Maßnahmen, welche eine seriöse Basis für Impulse im Bereich der Kreativwirtschaft bilden können: Datenerhebungen zur Abschätzung des Potentials, der Möglichkeiten und der Strategieentwicklung im Bereich der Kreativwirtschaft, darüber hinaus der Aufbau einer Grundlagenforschung und eine verstärkte Förderung durch die Adaptierung von Rahmenbedingungen (Gewerbeordnung, Arbeitsrecht, Urheberrechtsschutz, Bürokratieabbau u.v.a.m.)

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